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Stadt Wolfsburg Schullandheim: Pächter-Paar darf bis zum Frühjahr im Haus bleiben
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Schullandheim: Pächter-Paar darf bis zum Frühjahr im Haus bleiben

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19:00 12.11.2020
Schullandheim in St. Andreasberg: Das bisherige Pächterehepaar kümmert sich über den Winter um den Gebäudekomplex. Quelle: Carsten Bischof
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Wolfsburg/St. Andreasberg

Eigentlich wollte sich die Stadt Wolfsburg von ihrem Schullandheim in St. Andreasberg im Harz trennen – doch der Rat der Stadt entschied sich gegen einen Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt. Auch das bisherige Pächterehepaar Alois und Tina Ballhausen darf vorerst im Gebäudekomplex wohnen bleiben.

Hintergrund: Die Stadt Wolfsburg beziffert die Kosten für die nötige Grundsanierung ihres Schullandheims auf 3,2 Millionen Euro. Das erschien einigen Politikern als deutlich zu hoch – sie forderten den Erhalt des Schullandheims. Die Ratsmehrheit folgte Ende Oktober einem Antrag der PUG: Die Stadt solle 40 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung stellen. Ziel: Wie kann man das Schullandheim zukunftssicher machen? Baulich, wirtschaftlich und pädagogisch.

Ehepaar Ballhausen übernimmt kleinere Wartungen und Winterdienst

Das Problem: Wegen der Corona-Pandemie steht das Schullandheim seit Monaten leer, das Pächterpaar Ballhausen gab auf. Und jetzt? „Die Stadt Wolfsburg erarbeitet zur Zeit eine Nutzungsvereinbarung mit dem Ehepaar Ballhausen“, sagt Christiane Groth, Sprecherin der Stadt Wolfsburg. Das Ehepaar könne bis Frühjahr 2021 die Wohnung im Schullandheim weiter nutzen.

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Im Gegenzug habe sich das Paar bereit erklärt, „hausmeistertypische Arbeiten am Schullandheim“ zu übernehmen – etwa kleinere Wartungen, Kontrollgänge und Winterdienst. Und dann? Bis Ende 2021 soll die Machbarkeitsstudie fertig sein. Dann entscheidet der Rat der Stadt erneut über die Zukunft des Schullandheims in St. Andreasberg.

Von Carsten Bischof