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Stadt Wolfsburg Schüler entwickeln erfolgreich Visionen für Wolfsburgs Zukunft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schüler entwickeln erfolgreich Visionen für Wolfsburgs Zukunft
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13:00 11.12.2019
Feierstunde im Forum der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (v. l., hinten): Hans-Dieter Brand, Sandra Meier, Arne Sewing, Kati Seugling, Herbert Haun, Irina Helm, Klaus Mohrs, Anne-Katrin Wulkow, Wolfgang Grotjan und Joachim Franz. Im Vordergrund: HNG-Schülerinnen. Quelle: Julian Rosenstock
Wolfsburg

Auch kleine Jubiläen soll man feiern, denn sie machen bewusst, was man schon erreicht hat. Aus diesem Grund hatte die Neuland-Stiftung Wolfsburg Schüler, Lehrer und Förderer ihres Schulprojekts „Wohnsionär“ eingeladen. Rund 30 Gäste waren gekommen, darunter Ulla Dehm, Ingolf Viereck, Hans-Dieter Brand und Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik.

Ein Schatz für die Stadt

In der zweistündigen Feierstunde blickten die Wegbegleiter, allen voran die Vorstandsvorsitzende Irina Helm und Geschäftsführer Herbert Haun, auf die Gründung, den Aufbau und die vielfältige Stiftungsarbeit der letzten Jahre zurück. „Die Neuland ist ein Schatz für die Stadt“, sagte Schirmherr und Oberbürgermeister Klaus Mohrs und meinte damit die Wohnungsgesellschaft, die der Stadt vor gut fünf Jahren die Stiftung schenkte und mit einer klaren Aufgabe auf den Weg schickte: Die neu gebauten Wohnquartiere lebenswert zu machen, was bedeutet, das soziale Miteinander und die Integration benachteiligter Personengruppen zu fördern und durch neue Wohn-Visionen die Stadtentwicklung voranzutreiben.

Eine dynamische, familienfreundliche Stadt

„Früher wirkte Wolfsburg schon ganz schön verstaubt und das soziale Miteinander in einigen Stadtteilen bereitete mir teilweise große Sorgen“, so Mohrs. „Durch die Idee, junge Menschen in die Planung mit einzubeziehen und nach ihren Bedürfnissen zu fragen, haben sich viele Bereiche so entwickelt, dass wir heute in einer dynamischen, familienfreundlichen Stadt wohnen.“

„Große Klasse, das Projekt“, findet OB Mohrs

Das Team der Neuland Stiftung in Kooperation mit dem Abenteuerhaus unter Leitung von Joachim Franz und seinem Team sind ganz nah dran an den Jugendlichen. Und die HNG ist eine Schule, die beste Bedingungen bietet, um junge „Wohnsionäre“ hervorzubringen, denn sie hat schon früh auf außerschulische Wissensvermittlung wert gelegt.

Klaus Mohrs bei der Neuland-Stiftung. Quelle: Julian Rosenstock

Im Seminarfach lernen die Schüler selbstständig Projekte zu leiten, knüpfen Kontakte für ihr Berufsleben und müssen sich in einem Team behaupten. Schulleiter Arne Sewing lobte zurecht seine engagierten Lehrerinnen Sandra Meier und Kati Seugling, die mittlerweile die dritte Schülergeneration durch das Seminarfach begleiten. Weitere Schulen haben bereits ihr Interesse an diesem Seminarfach angemeldet.

Auf Ehrenamtliche angewiesen

Doch „fortführen können wir unsere Senioren-, Wohn- und Schulprojekte in der Neuland Stiftung Wolfsburg nur mit ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern, Kooperationspartnern und Geldspenden,“ betonte Haun und rührte die Werbetrommel für die bereits angelaufene vierte Seminar-Staffel. Noch während der Feierstunde entstand bereits die nächste visionäre Idee: die Weiterentwicklung vom Seminarfach zur Wohnsionärsakademie.

Das ist das Wohnsionärs-Projekt

Der Begriff „Wohnsionär“ setzt sich aus „Wohnen“ und „visionär“ zusammen und ist eine Marke der Neuland-Stiftung Wolfsburg. „Wohnsionäre“ haben das Ziel, die Zukunft Wolfsburgs aktiv mitzugestalten. Im dahinterstehenden Seminarfach der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule denken rund 25 Schüler pro Jahrgang über ihre Stadt nach. Die Stiftung und Joachim Franz vom Abenteuerhaus bieten dafür Exkursionen, Workshops und Interviews mit prominenten Wolfsburgern an, die das Entstehen neuer Wohn-Visionen bei den Jugendlichen fördern sollen. In vier Semestern werden eigenständig Projektarbeiten umgesetzt und medial gestaltet in Form von Filmen, Romanen oder Kunstwerken. So entstand 2018 die Kunstausstellung „Urban Art Westhagen“, die künstlerische Ideen für die Verschönerung des dortigen Einkaufszentrums hervorbrachte. 2019 das „Kerksiek Projekt“ zum selbstorganisierten Sport. 2020 wird das Ergebnis von „Tierglück“ erwartet, das allen Tierliebhabern Konzepte anbietet, wie Menschen und Tiere im Stadtleben zusammen glücklich leben können. 2021 soll das derzeit aktuelle Stadtteilprojekt „Morgenstadt“ sein Ergebnis zum Leben im Laagberg und dem neuen Bauprojekt Sonnenkamp präsentieren. Weitere Informationen bietet die Homepage www.neuland-stiftung-wolfsburg.de oder Stiftungsmanagerin Anne-Katrin Wulkow telefonisch unter 05361 2213072.

Von Stefanie M. Brakel

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