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Stadt Wolfsburg Gelungene Komödie im Scharoun-Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gelungene Komödie im Scharoun-Theater
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12:16 27.10.2019
Ein knorriger Alter zum Liebhaben: Joachim Bliese verlieh seiner Figur allzu menschliche Züge. Quelle: Britta Schulze
Innenstadt

Eine etwas nachdenklich stimmende, aber völlig harmlose Komödie war mit Bob Larbeys „Schon wieder Sonntag“ am Freitagabend im Scharoun-Theater zu sehen. Das Stück mit guter Besetzung bot kurzweilige Unterhaltung. Am Ende gab es langen Applaus für die Darsteller.

Der Witwer Cooper (Joachim Bliese) hat es sich recht luxuriös in einem Seniorenheim eingerichtet. Täglich kommt ihn sein Freund Eliot (Pavel Fieber) besuchen. Mit der Krankenschwester Wilson (Laura Uhlig) flirtet er. Mit der Putzfrau Mrs. Baker (Sabine Roller) führt er Streitgespräche. Und einmal im Monat kommt seine Tochter (Susanne Eisenkolb) mit ihrem Mann (Sebastian Herrmann) pflichtbewusst zu Besuch, obwohl die beiden sich nicht wirklich etwas zu sagen haben.

Zuschauer schließen den Witwer sofort ins Herz

Joachim Bliese spielte den knorrigen Alten, der gerne auch mal unhöfliche Bemerkungen machte, auf eine wunderbar liebenswerte Art. Es dauerte keine zwei Minuten, da hatte man als Zuschauer den sympathischen Alten ins Herz geschlossen. Hilfreich war dabei sicher der Kniff des Autors, den Mann manches Mal direkt mit dem Publikum sprechen zu lassen. Bliese wandte sich dann direkt dem Publikum zu und ließ es an den Gedanken der Hauptfigur teilhaben.

„Schon wieder Sonntag“ regte schon ein bisschen zum Nachdenken an, wie es wohl später mal sein könnte, wie die Kinder reagieren – und was man macht, wenn man sich, wie Cooper es ausdrückte, „zum Zombie“ wandelt. Diese Wandlung drohte gegen Ende des Stücks auch Coopers besten Freund Eliot zu treffen. Auch Pavel Fieber spielte seinen Alten wunderbar mit etwas hintergründigem Witz.

Wenig Tiefgang, aber gut gespielt

Ansonsten war das Stück allerdings nicht mit großem Tiefgang gesegnet. Die Figuren waren alle mehr oder weniger stereotypisch und die Handlung komplett vorhersehbar. Trotzdem war unter der Regie von Peter Kühn eine kurzweilige Inszenierung entstanden, die nicht zuletzt von der guten Darstellung Joachim Blieses lebte, der seine Rolle sehr gut ausfüllte und ihr mehr gab, als das Buch es eigentlich vorsah.

Von Robert Stockamp

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