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Stadt Wolfsburg Schäfer an der Nähmaschine, Steffen und Schmadtke mit Malerpinsel
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schäfer an der Nähmaschine, Steffen und Schmadtke mit Malerpinsel
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21:00 19.09.2018
Einsatz an der Nähmaschine: VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer bei „Elfen helfen“. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Elf Projekte freuten sich über die tatkräftige Hilfe, dazu gehörten der Verein „Elfen helfen“, der Textilien für Frühchen und Sternenkinder näht, das AWO-Seniorenheim, das Hospizhaus und das Tiergehege.

Bei „Elfen helfen“ setzte sich VfL-Sportchef Marcel Schäfer sogar höchstpersönlich an die Nähmaschine und nähte fleißig Babyhosen. „Ich mach’ das zum ersten Mal“, verriet er. „Stricken und häkeln hatte ich im Schulunterricht.“ Die Elfen freuten sich über die Hilfe von Schäfer und den vielen anderen VfL-Mitarbeitern. „Schön, dass unser Projekt ausgewählt wurde“, so die Vorstandsdamen Daniela Voß und Jessica Michel.

Im AWO-Pflegeheim gab es richtig viel zu tun: Eine Wand wurde mit VfL- und Wolfsburg-Motiven verschönert. Das gefiel VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher besonders gut: „Mehr Identifikation geht nicht.“ Außerdem bekam der Garten eine Bühne aus grün-weißen Autoreifen, die Torfrau Almuth Schult bepflanzte. Das machte sie richtig gut. „Ich habe einen Garten, aber meine Schwester und meine Mutter können das besser als ich“, winkte sie bescheiden ab.

Renato Steffen verpasste den Blumentöpfen im Garten des Seniorenheims einen neuen Anstrich. Er kann das gut, ist schließlich gelernter Maler, der aber ein bisschen aus der Übung gekommen sei. „Ich habe keine schmutzigen Hände, also habe ich es nicht verlernt“, meinte er schmunzelnd. Sogar einen selbstgebackenen Kuchen gab es für die AWO-Heim-Bewohner – einen gesunden Bananenkuchen nach dem Rezept des VfL-Kochs. Den Kuchen schnitt Sebastian Jung an, der gelernter Bäcker ist, aber jetzt „eher selten backt“.

Auch das Hospizhaus bekam Hilfe vom VfL, dort wurden zum Beispiel Gabionen (große Körbe) aufgestellt, die mit Steinen gefüllt werden, die an die Verstorbenen erinnern. Profi Elvis Rexhbecaj war bei dem Einsatz an dem emotional nicht einfachen Ort im Einsatz: „Wir helfen gern, egal wo.“

Im Tiergehege hatte der VfL richtig viel zu tun: Handläufe streichen, Quarantäne-Voliere in Ordnung bringen, Kaninchen-Streichelplatz erneuern – deshalb kam der Verein mit großem Aufgebot, zu dem Marcel Schäfer, Manager Jörg Schmadtke, die Spieler Felix Klaus und Anthony Brooks gehörten. Auch Yannick Gerhardt packte mit an, obwohl er handwerklich nicht so geschickt sei: „Umso größer ist mein Ehrgeiz. Ich gebe mein Bestes.“ VfLerin Alexandra Popp kümmerte sich auch um die Tiere – sehr gern: „Ich bin doch ausgebildete Zoo- und Tierpflegerin.“

Von Sylvia Telge

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