Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Rekordverdächtiges Rummeljahr in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rekordverdächtiges Rummeljahr in Wolfsburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 07.06.2019
Finale noch größer? Zum 70. Geburtstags des Schützenfestes könnte das Feuerwerk noch größer ausfallen. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Karat, Stürmer Deluxe, spektakuläre brandneue Fahrgeschäfte wie etwa Infinity: Das Wolfsburger Schützenfest war nicht zuletzt dank dieser Highlights ein voller Erfolg. „Es ist ein rekordverdächtiges Jahr gewesen“, sagte Schausteller-Chef Peter Vorlop, als er jetzt zusammen mit den Wolfsburger Schützen Bilanz zog. Über 400.000 Besucher hatten die Verantwortlichen zufrieden registriert.

Karat sorgt für volles Haus

Als echter Publikumsmagnet erwies sich dabei die Band Karat, die gleich zum Auftakt für volles Haus im Festzelt sorgte. Mehr als 1000 Besucher gingen nicht rein, so dass auch vor dem Zelt gefeiert wurde. „Das wir das Festzelt für Besucher schließen mussten, hatten wir noch nie“, staunte der Vorsitzende de Wolfsburger Schützen, Stefan Wolters. Auch Stürmer Deluxe und der Travestie-Act Maria Crohn seien sehr gut angekommen. „Deswegen haben wir sie schon für das nächste Jahr verpflichtet“, verriet Wolters.

Mit dem Fassanstich hat Oberbürgermeister Klaus Mohrs das Schützenfest offiziell eröffnet. Auftritte von Travestiekünstler Maria Crohn und der Kreisschützentag folgten.

Modernisierung für Seniorennachmittag und Festessen

Ein paar kleine Wermutstropfen habe es im Rahmen des Festzeltbetriebs aber trotz der sonst sehr positiven Bilanz schon gegeben. „Beim Seniorennachmittag waren leider nur 140 Besucher im Zelt. Hier denken wir darüber nach, vielleicht die Seniorenheime mit einem Shuttle-Service im nächsten Jahr stärker einzubinden“, kündigt Wolters an. Und auch bei den traditionellen Veranstaltungen soll an den Stellschrauben gedreht werden. „Wir finden das Schützen-Festessen nicht mehr zeitgemäß“, sagte Wolters. „Vielleicht müssen wir dieses frischer und moderner gestalten, am Essen und der Musik im Zelt feilen“, kündigte der Schützenchef an.

Ziehen eine zufriedenstellende Bilanz: Die Organisatoren des Wolfsburger Schützenfestes am Dienstagmittag auf dem Festplatz. Quelle: Roland Hermstein

Äußerst erfreulich verlief das Fest aus Sicht der Ordnungskräfte. „Außer ein paar kleinerer Schwächeanfälle aufgrund zu warmer Temperaturen, hatte das DRK nicht zu tun“, berichtete Wolters. Das Einsatzkonzept der Polizei sei ebenfalls aufgegangen. „Es gab keine Auffälligkeiten, ein sehr ruhiges Fest“, bilanzierte Polizeisprecher Thomas Figge. Die mobile Wache werde im nächsten Jahr wieder zur Anwendung kommen.

Wer soll Karat toppen?

Generell werde es im nächsten Jahr, wenn das Schützenfest 70. Geburtstag feiert, nur wenige Veränderungen geben. „Dieses Jahr ist aber auch nur schwer zu toppen“, sagte Vorlop. Das ein oder andere neue Fahrgeschäft sei sicher dabei und wahrscheinlich packen wir beim Feuerwerk noch eins drauf.“ Die größte und schwierigste Aufgabe aber, sei noch ungeklärt: „Wir versuchen einen Haupt-Act finden, der Karat noch übertrifft“, so Wolters.

Von Steffen Schmidt

Der internationale „Tag der Umwelt“ mahnt, dass wir mit unserer Erde nachhaltig umgehen. Auch in Wolfsburg werden viele Projekte auf die Beine gestellt, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

05.06.2019

58 Jahre alte ist der Doppel-Vierer des Wolfsburger Ruderclubs. Die Ruder-Senioren des Vereins packten jetzt zusammen an und setzten das Boot instand.

04.06.2019

Auch dieses Jahr tut das Unternehmen IPMA, das seit fast 20 Jahren im Wolfsburger Handwerkerviertel als Engineering-Dienstleister ansässig ist, wieder Gutes und spendet an zwei soziale Einrichtungen vor Ort insgesamt 4500 Euro.

04.06.2019