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Stadt Wolfsburg Rührender Einsatz, aber wahrscheinlich ist die verletzte Ente tot
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rührender Einsatz, aber wahrscheinlich ist die verletzte Ente tot
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15:16 12.09.2019
Hilfe für die verletzte Ente: Vanessa Ramsay wollte sogar ein Boot einsetzen. Quelle: privat
Sandkamp

Vanessa Ramsay hat wirklich alles getan, um die verletzte Ente in Sandkamp zu retten. Das Tier saß am Sonntag und Montag auf einer Spundwand-Erhöhung am Mittellandkanal, mehrere Male versuchte Vanessa Ramsay sie zu retten. Mit ihrer Bekannten Monika Michalski, der Tierhilfe und anderen Mitstreiterin. Doch der wirklich rührende Einsatz war wohl vergeblich: Die Ente, die an einen gebrochenen Flügel hatte, ist verschwunden. „Wahrscheinlich ist sie Opfer eines Hunds, einer Katze oder eines Greifvogels geworden“, vermutet Ramsay.

Sie liebt Tiere. Als sie auf der WAZ-Facebook-Seite von dem Schicksal der Ente hörte, stand für sie fest: „Ich möchte helfen“. Sogar mit ihrem Boot wollte sie auf den Kanal fahren, um das verletzte Tier zu bergen und dann medizinisch zu versorgen. Ein Tierarzt aus Velpke und Dr. Susanne Schüler aus Wolfsburg standen bereit. Doch so weit kam es gar nicht. Leider.

Ein Kescher zum Einfangen

Mit ihrer Bekannten Monika Michalski hatte sich Vanessa Ramsay zuerst einmal vor Ort am Kanal umgeschaut, wie die Rettung stattfinden könnte. Vorsichtshalber hatten sie einen Kescher zum Einfangen mitgenommen. „Die Ente war sehr schwach, konnte nur noch watscheln und nicht mehr fliegen“, stellten die beiden Frauen fest.

Aber Hunger hatte die Ente. Großen Hunger. „Wir haben von einem Maiskolben den Mais abgemacht und damit gefüttert“, erzählt Vanessa Ramsay. Futter ist eigentlich immer ein gutes Lockmittel, mit dem sich auch gut Vertrauen aufbauen lässt. Nicht so bei der Ente. Sie machte sich aus dem Staub – eine Stunde locken, war also umsonst.

Schwimmkleidung lag im Auto

Für Vanessa Ramsay kein Grund aufzugeben. Im Gegenteil. Am nächsten Abend war sie mit sechs anderen Tierfreunden am Kanal, darunter auch Tierärzte. Schwimmkleidung war im Auto. „Ich wäre in den kalten Kanal gesprungen, um die Ente zu retten“, sagt Vanessa Ramsay. Aber die Ente war nicht mehr da. Die Helfer legten Futter aus, um das verletzte Tier anzulocken, und gingen weg. Als sie später zurückkamen, war das Futter noch da, die Ente nicht. Wahrscheinlich lebt sie nicht mehr.

Von Sylvia Telge

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