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Stadt Wolfsburg Rigoletto: Stehende Ovationen für eine perfekte Oper
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rigoletto: Stehende Ovationen für eine perfekte Oper
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17:00 27.10.2019
Überzeugende Opernaufführung: Das Ensemble aus Tschechien zeigte Verdis „Rigoletto“. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Eine überzeugende Aufführung von Verdis „Rigoletto“ erlebte am Samstag das Publi­kum im Scharoun Theater Wolfsburg. Ein En­semble aus Mitgliedern der Tsche­chi­schen Oper Prag und dem Opernhaus Usti nad Labem hat unter der Musi­ka­li­schen Leitung von Miloš Formáček eine Auf­füh­rung entwickelt, die zu einem überwältigen­den Gesamtkunstwerk verschmilzt.

Rigoletto: Sparsames Bühnenbild, historische Kostüme

Das beginnt beim sparsamen Bühnenbild mit zwei perspek­tivisch verlaufenden Seiten­wän­den, sowohl Innenraum als auch offene Straße gestaltend, und historisierenden Kostümen, die bereits äu­ßer­lich die einzel­nen Charaktere erkennen lassen. Das unter­streicht die Inszenierung von Andrea Hlinková, die auf überflüssiges Beiwerk verzichtet und sich auf die Hintergründe und Psyche der Personen konzentriert.

Rigoletto: Ein perfekter Opern-Abend im Scharoun Theater. Quelle: Britta Schulze

Ganz im Sinne Verdis, wie in zahlreichen Briefen und Äußerungen zu ersehen ist. Seine Absicht der schonungslosen Offen­legung von Macht und oberflächlicher Genussfreude, Würde und Entwürdigung, Ra­che und Fluch hat die damalige Zensur zwar abgeschwächt, aber einen „Buckligen“ als Hauptfigur auf die Bühne zu bringen, hat er durchgesetzt. Mit seinen individuellen Cha­rak­ter­zeich­nungen der Personen betritt er auch musikalisches Neuland.

Ensemble überzeugt durch stetige Bühnenpräsenz

Rigoletto ist als Hofnarr eine Gestalt mit schroffen Gegensätzen von warmherziger Vaterlie­be zur Tochter Gilda bis hin zu beißendem Spott und bluti­gen Rachege­lüs­ten, die im Fluch des Bösen tragisch enden. Stimmlich und schauspie­le­risch be­rüh­rend gestaltet Richard Haan die Figur. Mit ju­gend­lich gro­ßem Koloratur­so­pran prägt Natalia Tkachuk das tragische Schicksal Gildas. Brillant stellt Nikolaij Višñakov den Herzog dar. In stimm­licher und technischer Hinsicht zählen sämt­li­che Partien zum Anspruchs­vollsten im Opern­fach. Das kom­plette Ensemble ein­schließlich des Männer­chores bewältigt die Anforde­run­gen in steti­ger Bühnenpräsenz scheinbar mühelos.

Langanhaltender Applaus im Stehen

Das hohe Niveau des begleitenden Orches­ters kom­plettiert eine perfekte Opern­auf­füh­rung, von der man den Eindruck hat, dass so und nicht anders Rigoletto aufge­führt wer­den muss. Das spürbar ergrif­fene Pub­likum spendet im Stehen langan­halten­den Beifall.

Von Heinz-Werner Kemmling

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