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Stadt Wolfsburg Rechtsrock-Konzert in Wolfsburger Disco löst Polizei-Großeinsatz aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rechtsrock-Konzert in Wolfsburger Disco löst Polizei-Großeinsatz aus
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10:28 19.11.2019
Polizeieinsatz: Beamte aus Wolfsburg und von der Bereitschaftspolizei kontrollierten den Zulauf zu der Veranstaltung. Quelle: dpa
Wolfsburg

Ein spontan angekündigtes Rechtsrock-Konzert in einer Wolfsburger Diskothek in der Innenstadt rief am Freitagabend die Polizei auf den Plan. Zahlreiche Beamte der hiesigen Polizeidienststelle und Einheiten der Bereitschaftspolizei überwachten gezielt den Zulauf zu der Veranstaltung, die offenbar als Geburtstagsfeier deklariert worden war. 94 Personen wurden kontrolliert.

Eindeutig rechtsextreme Inhalte

Ein in der Szene bekannter Sänger trat bei der Feier in geschlossenem Personenkreis auf. Dessen Texte hätten eindeutig rechtsextreme Inhalte, so ein Polizeisprecher. Die Beamten hatten in sozialen Medien Wind von der Sache bekommen. Das Konzert selbst sei ohne Vorkommnisse verlaufen, rund 80 Besucher seien vor Ort gewesen.

Die Polizei hatte im Vorfeld an der Heinrich-Nordhoff-Straße, der Wolfsburger Landstraße und im Bereich des Hauptbahnhofs stationäre Kontrollstellen eingerichtet, um rund um den Veranstaltungsort auf Grundlage des Niedersächsischen Polizeigesetzes auffällige Personen zu überprüfen. Insgesamt seien 94 Identitätsfeststellungen durchgeführt worden.

Verfassungswidrige Symbole verwendet

In zwei Fällen wurden gegen Teilnehmer Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Derartige Symbole wurden an den Jacken der Beschuldigten festgestellt. Nach dem Strafgesetzbuch kann dies mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden. Der Betreiber der Disco war auf WAZ-Anfrage am Montag nicht erreichbar.

Erst im September hatte in der Altdeutschen Bierstube ein Rechtsrock-Konzert stattgefunden. Für die Polizei hatte es auch hier keinen Anlass gegeben einzuschreiten. Wie im aktuellen Fall war die Feier als Privatveranstaltung angekündigt worden. Die Besucher waren vom Veranstalter vom CongressPark zur Kneipe gelotst worden. Der Flyer für diese Veranstaltung sollte ausdrücklich nicht in den sozialen Medien geteilt werden – die Polizei kam trotzdem.

Kein Problem mit Rechten in Wolfsburg

Grundsätzlich gibt es in Wolfsburg kein Problem mit Rechtsextremen – das erklärte erst kürzlich ein Polizeisprecher. Vereinzelte Personen, die der rechten Szene zugeordnet werden können, gebe es aber schon.

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