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Stadt Wolfsburg Public Viewing: „Wir werden trotzdem Weltmeister“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Public Viewing: „Wir werden trotzdem Weltmeister“
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21:53 17.06.2018
Enttäuschung: Fans der deutschen Mannschaft hatten am Sonntag keinen Grund zum Jubeln.
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Stadtmitte

„Das Spiel war sehr cool. Wir hatten die Hoffnung zu gewinnen im Herzen, und jetzt ist die Freude groß“, sagte die Mexikanerin Nancy Garcia (36), die seit 2014 in Westhagen lebt. Auch bei Alia Lira Hartmann (55), Vorsitzende der mexikanisch-deutschen Gesellschaft in Wolfsburg, war der Jubel nach dem Abpfiff riesengroß: „Das ist historisch“, befand die Sülfelderin mit Blick auf das 1:0.

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Sebastian Prusch, der mit einer Mexikanerin verheiratet ist, gab sich nach dem Abpfiff diplomatisch: „Ich freue mich für meine Frau“, sagte der 26-Jährige aus dem Stadtteil Wohltberg. Ehefrau Melody Montano (27), die seit 2013 als Sprachlehrerin in Wolfsburg arbeitet: „Ich bin sehr stolz auf meine Heimat.“

So erlebten knapp 2000 Menschen das erste Spiel der Nationalelf gegen Mexiko bei der WM 2018 in Hallenbad und Kaufhof.

Jean Marco Rossi (21) aus Vorsfelde hat bereits drei Jahre in Mexiko gelebt und war mit Freunden aus Puebla auf die Wiese am Hallenbad gekommen: „Ich bin völlig überrascht von dem Sieg, jetzt wird gefeiert“, sagte der junge Mann.

„Die Rahmenbedingungen waren optimal und die Atmosphäre super“, zogen Hallenbad-Geschäftsführer Frank Rauschenbach und Veranstaltungsleiter Andreas Plate eine positive Bilanz des Public Viewings.

Viel los war auch vor vielen Bildschirmen in den Kaufhof-Kneipen. Maik Sauke (46) aus Vorsfelde nahm die deutsche Niederlage gelassen. „Wir werden trotzdem Weltmeister, auch wenn es am Anfang hapert.“ Christian Rackow (27) und Freundin Lisa Schönke-Cain (21) waren überzeugt, dass sich Deutschland am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen werde.

Von Jörn Graue