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Stadt Wolfsburg Prozess um Einbruch in City-Kiosk
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prozess um Einbruch in City-Kiosk
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07:01 19.04.2018
City-Kiosk am Brandenburger Platz: Für einen Einbruch in den Laden stand am Mittwoch ein 19-Jähriger vor dem Amtsgericht.
City-Kiosk am Brandenburger Platz: Für einen Einbruch in den Laden stand am Mittwoch ein 19-Jähriger vor dem Amtsgericht. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Bei der Tat war der junge Mann Ende Februar auf frischer Tat von der Polizei geschnappt worden. Am Mittwoch musste sich der junge Mann dafür vor dem Jugendschöffengericht am Amtsgericht verantworten.

Über seinen Verteidiger räumte der junge Mann den Einbruch ein. Damals hatte er es auf Zigaretten im Gesamtwert von 1700 Euro abgesehen. Diese wollte er verkaufen, um seine Drogensucht zu finanzieren. Der Wolfsburger bestritt vehement, dass es einen bislang unbekannten Mittäter gegeben hat und behauptete, die Tat sei spontan erfolgt.

Angeklagter hatte Tatwerkzeug dabei

„Und warum hatten sie dann Aufbruchwerkzeug dabei?“, wollte die Staatsanwältin wissen. Eine plausible Antwort blieb der 19-Jährige, der bereits zuvor unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein und dem Einbruch in eine Gaststätte in Fallersleben zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt worden war, schuldig. Zum Tatzeitpunkt befand sich der Angeklagte nach einer gescheiterten Drogentherapie vorübergehend in Freiheit.

Urteil: Einheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten

„Er muss sich jetzt um seine Drogensucht kümmern“, betonte der Verteidiger in seinem Plädoyer. Am Ende verurteilte ihn das Jugendschöffengericht zu einer Einheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten. „Sie haben sich nicht vor einer erneuten schweren Straftat gescheut“, so die Richterin.Die bereits verbüßte Haftzeit von einem Jahr und acht Monaten wird auf das jüngste Urteil angerechnet.

Von Jörn Graue