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Stadt Wolfsburg Protest trotz Edeka-Zugeständnissen: Verdi will an den Verhandlungstisch
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Protest trotz Edeka-Zugeständnissen: Verdi will an den Verhandlungstisch
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20:21 13.01.2013
Protest: Am Edeka-Grimmann-Markt in Detmerode machten Verdi, IG Metall und Politiker mobil. Quelle: Photowerk (bas)
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Proteste, Pressekonferenz, Mitarbeiterversammlung - Verdi und Betriebsrat machten am Wochenende in Wolfsburg mobil. Auf zwei Dinge legten sie großen Wert: Der Protest richtet sich nicht gegen den Betreiber der vier Märkte. Und: Kunden sollen diese keinesfalls boykottieren. „Unser Ansprechpartner ist allein die Edeka-Zentale Minden-Hannover“, betonte Katharina Wesenick von Verdi.

Immerhin: Teile der Forderungen, die in einer von 132 Angestellten unterschriebenen Petition stehen, will Edeka erfüllen (WAZ berichtete). Überstunden sollen abgebaut, die vier Märkte erhalten und mittelfristig modernisiert werden. Wesenick: „Darüber freuen wir uns.“ Unbeantwortet blieben jedoch die Forderungen nach tariflicher Bezahlung, Beseitigung von baulichen Mängeln und einem Maßnahmenplan zur Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter. Noch am gestrigen Abend forderte Verdi Edeka daher schriftlich zu Verhandlungen auf. Wesenick: „Wir wollen ernst genommen werden.“

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