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Stadt Wolfsburg Protest gegen Preiserhöhung im Badeland
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Protest gegen Preiserhöhung im Badeland
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19:15 05.02.2019
Protest vor dem Badeland: Badegäste ärgern sich über die geplante Preiserhöhung. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Die Preiserhöhungen im Badeland sind noch nicht beschlossene Sache, aber der Ärger darüber ist schon jetzt groß. Vor allem Saunagänger sollen nach den Plänen der Verwaltung ab 1. September erheblich tiefer in die Tasche greifen. Aber auch Schwimmer befürchten Schlimmes. Deshalb hat sich Protest formiert: Die leidenschaftliche Saunagängerin und Schwimmerin Christina Nowaczyk hat 341 Unterschriften gegen die geplante Preiserhöhung gesammelt. Heute soll die Liste im Rat übergeben werden.

Hunderte Badende halten die geplante Preiserhöhung für ungerecht

„Innerhalb von fünf Stunden habe ich über 300 Unterschriften bekommen“, erzählt die 58-Jährige. Sie und ihre Mitstreiter finden die starke Preiserhöhung ungerecht und nicht nachvollziehbar. „Warum wird im Badeland umfangreich saniert? Frühzeitige und regelmäßige Renovierungen hätte gereicht, sagt sie. Die geplanten Erlebnisduschen seien Blödsinn, neue Saunen seien nicht nötig und „wir brauchen auch nicht die 70. Kunstblume als Deko“. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stadt sparen müsse, reiche ein abgespeckter Maßnahmenkatalog aus, findet Christina Nowaczyk.

Der Stadt der Stadt Wolfsburg stimmt erst im März darüber ab

Der Rat stimmt am 27. März über die Vorlage ab. Die Verwaltung schlägt folgende Tarifstruktur für das Badeland vor: Der Saunatarif wird angehoben und so wie beim Schwimmen stundenweise abgerechnet. Zahlten Saunagänger bis jetzt 18 Euro, egal wie lange sie schwitzten, wird der Preis auf 19 Euro angehoben und gilt für drei Stunden. Vier Stunden kosten dann 21 Euro und für einen ganzen Tag (mehr als 4,5 Stunden) sind 23 Euro fällig. Am Wochenende fällt dann ein Zuschlag in Höhe von zwei Euro an.

Preiserhöhungen im Badeland: Auch die Schwimmer befürchten Schlimmes. Quelle: Boris Baschin (Archiv)

Die Grünen sind gegen die starke Preiserhöhung – regelmäßige Saunagänger müssten rund 40 Prozent mehr zahlen, hat Grünen-Politiker Olaf Niehus ausgerechnet. Das sei zu viel. Gegen einen moderaten Anstieg sei nichts einzuwenden, so Niehaus. Er sieht „Verbesserungspotenzial“. Durch den geplanten Wegfall der Winter-/Sommersaisonkarten befürchtet Schwimmer Detlef Ninnemann, dass er 400 Euro mehr zahlen muss. Aber nicht nur das Geld schmerze, so Brigitte Kales. Gerade für ältere Gäste sei das Schwimmen ein Ort der Begegnung und der sozialen Kontakte.

Die Verwaltung begründet die Erhöhung der Eintrittspreise fürs Badeland mit kontinuierlicher Sanierung sowie neuen Vorgaben bei Brandschutz und Hygiene. Außerdem seien drei Saunen komplett saniert worden und im Sommer 2019 sei geplant, eine neue Sauna und neue Duschen zu installieren.

Von Sylvia Telge

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