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Stadt Wolfsburg Prominente Wolfsburger verraten Vorsätze für 2019
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prominente Wolfsburger verraten Vorsätze für 2019
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10:33 31.12.2018
Will sich selbst keine leeren Versprechungen mehr machen: Moderatorin Sarah Mangione.
Will sich selbst keine leeren Versprechungen mehr machen: Moderatorin Sarah Mangione. Quelle: privat
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Wolfsburg

Heute geht das alte Jahr zu Ende – höchste Zeit, einen Blick nach vorne zu werfen. Was bringt 2019? Diese Frage stellte die WAZ prominenten Wolfsburgern. Gute Vorsätze, konkrete private und berufliche Pläne: Die Promis verraten exklusiv, was in den nächsten 365 Tagen kommt – oder kommen möge!

Sarah Mangione

Will sich selbst keine leeren Versprechungen mehr machen: Moderatorin Sarah Mangione. Quelle: privat

Die Hattorferin Sarah Mangione (28) lebt mittlerweile in Köln und arbeitet als Moderatorin. Sie sagt: „Früher waren mir Dinge wichtig wie Abnehmen, weniger Fastfood essen oder mehr Reisen. Doch nach vielen Jahreswechsel voller missglückter Vorsätze habe ich beschlossen, mich nicht mehr mit leeren Versprechen an mich selbst zu beschäftigen. Was ich möchte ist Liebe, Glück und Entschleunigung. Den Moment leben und ihn fest in meinem Herzen speichern und nicht mehr nur auf dem Smartphone.“

Claudia Kayser

Sport im Fitnessstudio: Claudia Kayser, Direktorin der Volksbank BraWo, möchte 2019 mehr Sport machen. Quelle: tim schulze

Claudia Kayser, Direktorin der Volksbank BraWo, möchte im neuen Jahr sportlicher unterwegs sein: „In diesem Jahr habe ich begonnen, ab und zu in der Woche morgens um 6.30 Uhr im Fitnessstudio zu trainieren. 2019 möchte ich das mindestens zwei bis drei mal in der Woche tun.“ Beruflich bleibt Claudia Kayser auch in Bewegung: „Ganz wichtig ist mir beim ,walk4help’, einer Initiative gegen Kinderarmut in unserer Region, mitzugehen und ganz viele Wolfsburger zu motivieren – mindestens 10.000 Personen – mich dabei zu begleiten. Dann schaffen wir 2019 einen Weltrekord!“

Erich Redman

Der aus Detmerode stammende Erich Redman hat sich viel für 2019 vorgenommen: „Ein Vorsatz von mir lautet: Früher ins Bett gehen! Ich bin leider eine totale Nachteule, und wenn ich dann früh raus muss, ist der nächste Tag grausam schwer und ich fühle mich wie aufgewärmtes Müsli! „ Und er möchte weniger zeit im Netz verbringen, mehr mit Freunden telefonieren. Und ganz wichtig: „Filmprojekte ablehnen, bei denen mein Instinkt mir sagt, dass sie für mich nicht das Richtige sind. Habe manchmal in der Vergangenheit trotz starker Bedenken solche Projekte angenommen und es danach immer bereut.“

René Oltmans

Schauspieler René Oltmans aus Fallersleben. Quelle: lan Ovaska

Ex-Fallersleber René Oltmans, ebenfalls Schauspieler, sagt: „Tatsächlich habe ich mir in den letzten Wochen – immer dann, wenn beim Handy die Nutzungszeit aufblinkte – gesagt, dass ich nicht mehr so am Gerät kleben sollte. Aber eigentlich bin ich sonst mit mir ganz zufrieden. Und beruflich bin ich für Vorsätze meist zu sehr von den Entscheidungen anderer abhängig. Ich hatte mir zum Beispiel vorgenommen, richtig Bayrisch zu lernen. Aber für meine Rolle in „Dahoam is Dahoam“ brauche ich das jetzt gar nicht. Für eine gute Rolle würde ich im übrigen jederzeit sogar 20 Kilo zunehmen oder mir eine Glatze schneiden lassen.“

Jan Schroeder

Denkt über ein neues Gastro-Projekt nach: Jan Schroeder. Quelle: Sebastian Bisch

Jan Schroeder, Inhaber der Esplanade-Diskothek, wünscht sich 2019 mehr Zeit für die Familie. „Kinder und Frau kommen gerade viel zu kurz. Das möchte ich ändern.“ Und er hat auch berufliche Pläne: „Vielleicht nehme ich ein neues Gastro-Projekt in Angriff und auch ein Umbau des Esplanade ist nicht ganz ausgeschlossen.“

Christian Berndt

Sucht ein Fitness-Studio: Superintendent Christian Berndt treibt gern Sport und will das auch in Wolfsburg weiterhin tun. Quelle: Sebastian Bisch

Superintendent Christian Berndt macht sich selbst immer mal wieder gute Vorsätze – „jeweils mit einer konkreten Planung zur Umsetzung“. Auf seiner aktuellen To-Do-Liste stehen zwei Punkte, die sich aus dem Umzug nach Wolfsburg ergeben haben: „1. Zum Februar einen Sport-/Fitnessstudio-Vertrag schließen und dann wieder – wie zuvor in Stade – regelmäßig trainieren. 2. Mein dienstliches und privates PC-Dateiablage- und Sicherungssystem auf die Bedürfnisse des neuen Amtes umstellen – Umsetzung bis zum 8. Januar 2019.“

Michel Junge

Michel Junge, Direktor des Phaeno. Quelle: Roland Hermstein

Michel Junge, Direktor des Phaeno, hat die Feiertage mit der Familie so sehr genossen, dass sich daraus ungeplant ein guter Vorsatz ergeben hat: „Ich habe beschlossen, verlässlicher anwesend zu sein!“ Damit es nicht beim unverbindlichen Vorsatz bleibt, habe die Familie gemeinsam Aktivitäten und Termine für Ausflüge, Ferien und Sport festgelegt. „Ansonsten vermeide ich diesen Silvesterbrauch, da die guten Vorsätze so oft zu einer Zeit gefasst werden, zu der man noch nicht wirklich bereit ist.“ Dazu brauche es meist einen konkreteren Anlass – wie vor zehn Jahren, als er nach über 30 Jahren das Rauchen aufgab. „Das hat funktioniert und bis heute gehalten!“

Ehme de Riese

Ehme de Riese Quelle: Ina Fligge

Optiker Ehme de Riese hat sich den Spruch „Wer der Zukunft nicht traut, hat sich den Weg verbaut“ zum persönlichen Motto für 2019 auserkoren: „An den ganz großen Themen oder Problemen kann ich vielleicht nichts verändern, aber immerhin viel Positives in meinem privaten Umfeld oder meiner Firma bewirken.“ Apropos Firma: de Riese hat große Pläne. Der Geschäftsmann will im kommenden Jahr in der Innenstadt eine Art gläserne Optiker-Manufaktur einrichten. Für den Nordkopf, wo sich eine seiner Filialen befindet, wünscht er sich eine positive Entwicklung. Sein Stichwort lautet: „Kleiner Potsdamer Platz“ – eben ein schönes Einfallstor zur Stadt. Aber auch private Vorhaben stehen für ihn im Fokus. De Riese plant einen längeren Aufenthalt in seinem Lieblingsurlaubsland Norwegen. „Da denke ich an Loriot – ich will hier nur sitzen – und den Kopf frei haben.“

Roland Clement

Autostadt-Geschäftsführer Roland Clement. Quelle: Roland Hermstein

Roland Clement, Autostadt-Geschäftsführer, sagt: „Mit meinen beiden Geschäftsführungs-Partnern habe ich gemeinsame Vorsätze - oder besser gesagt Ziele. So wollen wir unsere Gäste auch im Jahr 2019 mit spannenden, neuen und auch überraschenden Angeboten überzeugen. Neben diesem beruflichen Ziel eint uns auch der Wunsch nach Gesundheit und damit der Vorsatz, achtsam mit den uns anvertrauten Menschen und uns selbst umzugehen. Und dieser Vorsatz schließt auch die Achtsamkeit und die Verantwortung gegenüber unserem Planeten und seinen Ressourcen.“

Von der Redaktion