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Stadt Wolfsburg So schön war die Aufführung des „Zauberspruchs“ im Hallenbad
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So schön war die Aufführung des „Zauberspruchs“ im Hallenbad
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13:48 16.02.2019
„Der Zauberspruch": Bei dieser besonderen Premiere standen die jüngsten Mitglieder des Tanzenden Theater im Mittelpunkt. Quelle: Boris Baschin
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Stadtmitte

Zauberblumen, Irrlichter, Gnome und viele andere Fabelwesen gaben sich am Freitag im Hallenbad ein Stelldichein. Die Premiere der Ballett-HipHop-Aufführung des Tanzenden Theaters mit ihren Kinder- und Jugendgruppen lockte ab 18 Uhr viele Eltern, Großeltern und Geschwister sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft ins Hallenbad-Kulturzentrum.

Tanzendes Theater: Dank an Förderer und Sponsoren

Darüber freute sich Sabine Thanner, die künstlerische Direktorin des Tanzenden Theaters in ihrer Ansprache. Sie begrüßte Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Fallerslebens Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist und andere Mitglieder des Stadtrates. Außerdem bedankte sie sich bei den vielen Unterstützern des Projektes. „Ohne Förderer und Sponsoren könnten wir keine Stücke auf die Bühne bringen.“

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Hier einige Foto-Impressionen von der Aufführung:

„Der Zauberspruch“ heißt das Stück, das die jüngsten Mitglieder des Tanzenden Theaters Wolfsburg am Freitagabend als Premiere auf die Bühne des Hallenbad-Kulturzentrums auf die Bühne brachten. Die Nachwuchstänzer trugen fantasievolle Kostüme und tanzten voller Inbrunst.

Thanner stimmte das Publikum auf die bevorstehende Aufführung ein und verwies darauf, wie schwer es ist, eine gemeinsame Choreografie zu tanzen: „Lassen Sie sich überraschen, was passiert, wenn so viele Tänzer gleichzeitig dasselbe tun. Und bitte schauen Sie wohlwollend und mit großem Respekt auf das, was die Kinder heute Abend leisten!“, bat sie.

Weiße Rehe zeigten leichtfüßigen Spitzentanz

Die Vorstellung startete mit Zauberblumen, einer sehr jungen Ballett-Formation in grünen, mit Blumen geschmückten Kleidern, die mit gelben Bällen tanzten. Es folgten leichtfüßige blaue Schmetterlinge, schwarze Fledermäuse und weiße Rehe, die im Spitzentanz über die Bühne schwebten und so in die Welt des mit einem Fluch belegten Zauberwaldes einführten.

Hallenbad: 120 Kinder und Jugendlichen standen auf der Bühne

Nach einer ersten gespielten Szene, die Schauspieler Susanne Herrmann-Upadek, Marcus Musiol und Berkay Balkan erfreuten mit ihrem ausdrucksstarken Spiel, überzeugte dann auch die erste Hip-Hop-Formation mit einer mitreißenden Einlage. Insgesamt zeigte das Tanzende Theater mit den rund 120 kindlichen und jugendlichen Darstellern eine liebevoll vorbereitete Inszenierung des von Cinzia Rizzo geschriebenen Stückes, das alle mit einbezog.

Konzept: Jeder der möchte, darf mitmachen

„Es gehört zu unserem Konzept, dass jeder bei den Aufführungen mitmachen darf, der möchte“, so Pressesprecherin Jennifer Zwerner. Die Nervosität übertrug sich teils auch auf die Eltern: „Ich bin aufgeregter als meine Tochter. Sie tanzt einen Schmetterling“, erzählte Ilona Reese. Den großen Einsatz aller Beteiligten wusste auch das Publikum zu schätzen. „Wenn immer es möglich ist, gehe ich zu den Vorstellungen“, verriet Ortsbürgermeisterin Weist.

Von Gesa Walkhoff