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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Ehrenamtspreis vergeben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Ehrenamtspreis vergeben
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16:20 18.01.2020
Wolfsburger Ehrenamtspreis: Engagierte Bürger und die Juroren gratulierten den ersten Preisträgern.
Wolfsburger Ehrenamtspreis: Engagierte Bürger und die Juroren gratulierten den ersten Preisträgern. Quelle: Britta Schulze
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Nordstadt

Zum ersten Mal wurde am Samstag der Wolfsburger Ehrenamtspreis des Netzwerks für Bürgerengagement übergeben. Oberbürgermeister Klaus Mohrs zeichnete im Gartensaal des Schlosses gleich drei Preisträger aus. Marvin Scharenberg-Stumpf, Simona Faulhaber und Günther Wagner sind die Preisträger.

18 Männer und Frauen nominiert

„Die Jury hatte es nicht leicht, sich zu entscheiden“, betonte der Erste Stadtrat Werner Borcherding, der selbst Teil der Jury war. Insgesamt 18 Frauen und Männer waren von Wolfsburger Organisationen nominiert worden. Mit dem Preis will das Netzwerk für Bürgerengagement die ehrenamtliche Arbeit besonders wertschätzen, beispielhaft wurden dafür drei Personen ausgezeichnet, die sich mit ihrer Arbeit besonders verdient gemacht haben um die Gesellschaft.

Marvin Scharenberg-Stumpf

Der Preis wurde in drei Alterskategorien vergeben. Träger des Nachwuchspreises (16 bis 34 Jahre) ist Marvin Scharenberg-Stumpf. Er engagiert sich in besonderer Weise seit 2014 im Aktionsrat des Forsthauses Fallersleben und seit 2017 auch im Vorstand des Stadtjugendrings. Er organisiert erfolgreich Feste und Veranstaltungen, Vorstandssitzungen und Konferenzen.

Simona Faulhaber

In der Kategorie Lebensmitte (35 bis 54 Jahre) wurde Simona Faulhaber geehrt, die sich im Deutsch-Arabischen Freundeskreis engagiert. Ihr Wirken umfasst die Akquise von Spendengeldern, die persönliche Betreuung von Geflüchteten bei Wegen zum Arzt, zu Behörden und zu Gerichten. Sie leistet Hilfestellung bei Bewerbungen und vieles mehr.

Günther Wagner

Den Ehrenamtspreis für sein Lebenswerk erhielt Günther Wagner. Er steht dem Hospizverein seit Bestehen des Hospizhauses als tatkräftiges Vorstandsmitglied zur Seite. Mit seiner Unterstützung sei das Hospiz eine Anlaufstelle für kompetente Beratung und Unterstützung geworden und sei aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken, hieß es in der Begründung der Jury.

Ehrenamt wichtiger als Geld

Hoch gelobt wurden aber alle anwesenden Ehrenamtlichen. „Geld ist wichtig, aber ehrenamtliche Arbeit ist wichtiger“, betonte der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Udo-Willi Kögler. „Es ist das Salz in der Suppe.“ Menschen helfen zu können mache glücklich. Die Anerkennung und Wertschätzung dazu sei ebenso wichtig.

Lob von OB Klaus Mohrs

„Ohne Sie würde unsere Stadtgesellschaft schon jetzt nicht mehr funktionieren“, erklärte Klaus Mohrs. Das ehrenamtliche Engagement sei wichtig, um die Dinge in der Gesellschaft zusammenzuhalten. „Das ist das, was das Leben in einer Stadt lebenswert macht.“

Abendessen mit dem OB

Als Preis erhielten die Gewinner für sich und eine Begleitung ein exklusives Abendessen mit dem Oberbürgermeister. Zudem gab es für jeden zwei Eintrittskarten nach Wahl, etwa für ein Spiel des VfL Wolfsburg, die Grizzlys oder das Theater.

Jazz zur Auflockerung

Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand bei Getränken und Imbiss noch die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Für Auflockerung zwischen den Reden sorgten Posaunist Frederik de Vries und Viktor Bürkland am E-Piano mit jazziger Musik.

Von Robert Stockamp