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Stadt Wolfsburg Pop-Star Adel Tawil elektrisiert das Publikum in der Autostadt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Pop-Star Adel Tawil elektrisiert das Publikum in der Autostadt
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22:23 21.07.2019
Höhepunkt des ersten Sommerfestival-Wochenendes: Adel Tawil trat vor mehreren Tausend Besuchern in der Autostadt auf. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Mit einem gefeierten Konzert von Pop-Sänger Adel Tawil ging am Sonntagabend das erste Sommerfestival-Wochenende in der Autostadt zu Ende. Der 40-Jährige präsentierte in Wolfsburg seine großen Charthits und Songs von seinem neuen Album „Alles Lebt“. Zuvor hatten im Laufe des Wochenendes das Gesangs-Duo Joco, die Jazzrausch Bigband und Jazz-Sängerin Julia Biel die Besucher unterhalten. Insgesamt kamen am Wochenende rund 42.000 Besucher in die Autostadt.

Adel Tawils Auftritt war der Höhepunkt 

Höhepunkt war der Auftritt von Adel Tawil, der einst zusammen mit der früheren Ideal-Sängerin Annette Humpe das Duo „Ich & Ich“ bildete. Der frischgebackene Vater wurde von mehreren Tausend Besuchern vor der großen Lagunen-Bühne frenetisch gefeiert. 

Hier ein Video von Adel Tawil in der Autostadt:

Bestens gelaunt präsentierte Sänger und Komponist Tawil die Gesamtbreite seines kreativen Schaffens, unter anderem den neuen Song „Tu m’appelles“, aber auch seine großen Hits wie „Lieder“ und „Ist da jemand“ – und sogar das Stück „Vom selben Stern“ aus seiner Zeit bei „Ich & Ich“. Die Besucher sangen kräftig mit, erklatschten sich zwei Zugaben und den Respekt von Adel Tawil. Er sei begeistert vom Wolfsburger Publikum, erklärte der Sänger.

Adel Tawil singt "Stadt":

Auch Autostadt-Geschäftsführer Roland Clement zeigte sich euphorisch: „Wir freuen uns, dass wir die Autostadt so nahe an die Menschen bringen konnten. 42.000 Besucher aus der Region und darüber hinaus sind ein toller Auftakt für unser Sommerfestival.“

Eine Bildergalerie von Adel Tawil in der Autostadt:

Mit einem gefeierten Konzert von Pop-Sänger Adel Tawil ging am Sonntagabend das erste Sommerfestival-Wochenende in der Autostadt zu Ende.

Das Duo Joco erinnert an Oonagh oder Enya

Das Hamburger Schwestern-Duo Joco zog nicht die Zuschauer-Massen an wie Revolverheld am Freitag oder Adel Tawil. Aber die rund 120 Gäste der Autostadt, die sich am Samstagnachmittag an der Bühne des Porsche-Pavillons im Schatten niederließen, gaben sich den schwerelos fließenden Stimmen von Josepha (29, Gesang, Schlagzeug, E-Gitarre) und Cosima Carl (33, Gesang, Klavier, E-Gitarre) voll und ganz hin. Die Tiefe und Intensität ihrer Songs passten zur etwas trägen Stimmung, die das Wetter vor dem Gewitter mit sich brachte. Es dauerte ein bisschen, bis die beiden Sängerinnen ihr Publikum durch lockere Zwischenmoderationen aus der Reserve lockten und als „Motor unter der Porsche-Haube“ die Stimmung antrieben.

Vielleicht wirkte da auch bereits der Zauber, der von ihren hohen Gesangsstimmen ausging, die ein bisschen an Oonagh oder Enya erinnern und einen manchmal an Elfen, Feen und Einhörner denken ließen. A capella sangen sie „Over the Horizon“, das Lied, das sie ihrem Opa gewidmet haben, um danach wieder pur und kraftvoll rockige Songs aus dem aktuellen Album „Into The Deep“ zu performen.

Angefangen haben die Schwestern mit Hausmusik im Elternhaus. 2015 wurden sie als „aufregendste Newcomer“ ausgezeichnet, spielten auf Festivals, in Clubs und 2018 sogar zwei Konzerte mit dem NDR-Elbphilharmonieorchester. Auch international sind sie mittlerweile gefragt.

In Wolfsburg waren beide zum ersten Mal. Die Autostadt hat gerade noch rechtzeitig für einen Auftritt angefragt, denn eigentlich standen sie am Samstag schon als Trio auf der Bühne: Josepha wird in Kürze Mutter und macht erst einmal eine kleine Bühnen-Pause.

Eine Bildergalerie mit den weiteren Konzerten am Wochenende:

Sommerfestival in der Autostadt: Vor dem Konzert von Adel Tawil hatten im Laufe des Wochenendes das Gesangs-Duo Joco, die Jazzrausch Bigband und Jazz-Sängerin Julia Biel die Besucher unterhalten.

Als am Samstag um 18 Uhr auf der großen Lagunen-Bühne die Münchener Jazzrausch Bigband aufspielte, drohte kurz eine Gewitter-Pause. Der dunkle Himmel veranlasste die Band zu schwarzem Humor: da bei Weltuntergangsstimmung vermehrt Hamsterkäufe getätigt werden könne jetzt schnell noch ihre CD gekauft werden. Rund 250 Gäste tanzten ein wenig zur elektronischen, mit Jazz, Klassik und Metal verknüpften Musik des 15-köpfigen Ensembles. Als die ersten Tropfen fielen, verzogen sich viele unter das Glasdach der Piazza oder harrten unter dem Regenschirm aus. Aber auch das gehört zu echten Sommervibes.

Das Sommerfestival in der Autostadt dauert noch bis einschließlich 1. September.

Von Stefanie M. Brakel und Burkhard Heuer

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