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Stadt Wolfsburg Polizei und Zoll überprüfen 134 Arbeitnehmer
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei und Zoll überprüfen 134 Arbeitnehmer
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17:00 27.03.2019
Großkontrolle: Die Polizei und der Zoll überprüften am Dienstag zahlreiche Fahrzeugführer. Ein Schwerpunkt lag auch auf der Überprüfung von Arbeitnehmern. Quelle: Sebastian Bisch
Vorsfelde/Mörse

Mehrere Verstöße, vor allem im Bereich Arbeitsrecht, stellten die Polizei und der Zoll am Dienstag bei den Großkontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt fest.

80 Polizisten, unterstützt durch Dokumentenprüfer, einen Drogenspürhund, Bereitschaftspolizei und 16 Fahnder des Hauptzollamtes, untersuchten bis in den späten Abend am Herzbergweg in Mörse, an der Helmstedter Straße in Vorsfelde, an der Berliner Heerstraße bei Wendhausen und an der B 1 in Helmstedt Fahrzeuge und ihre Fahrer. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bekämpfung von Eigentumskriminalität (WAZ berichtete).

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

„Verstärkte polizeiliche Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen Wohnungseinbruchsdiebstähle. Zudem können Sie als Bürgerinnen und Bürger durch aufmerksames Verhalten und Hinweise an die Polizei unsere täglichen Bemühungen wesentlich unterstützen“, so Polizeisprecher Thomas Figge. Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität habe für die Polizei hohe Priorität, auch weiterhin würden deshalb Kontrollen im Inspektionsbereich durchgeführt.

Neben nicht zugelassenen Fahrzeugen, Fahrern unter Einfluss von Drogen sowie ohne Führerschein wurden durch die Mitarbeiter der Zollbehörde 134 Arbeitnehmer überprüft. Diese sind 85 Firmen aus unterschiedlichen Branchen zuzuordnen.

In 22 Fällen besteht der Verdacht auf Schwarzarbeit

Die Antworten der festgestellten Arbeitnehmer deuteten darauf hin, dass in zehn Fällen der Mindestlohn von den Arbeitgebern nicht gezahlt wird. In 22 Fällen stehen zudem die Arbeitgeber im Verdacht, den Arbeitnehmern und den Trägern der Sozialversicherung Arbeitsentgelt vorenthalten zu haben. Aber nicht nur die Arbeitgeber stehen im Fokus der weiteren Ermittlungen. In neun Fällen konnten ausländische Arbeitnehmer den zur Berechtigung der Arbeitsaufnahme notwendigen Aufenthaltstitel nicht vorlegen. In sechs Fällen besteht der Verdacht, dass die Kfz-Steuer nicht ordnungsgemäß entrichtet wurde.

„In den einzelnen Fällen werden noch umfangreiche Ermittlungen folgen, da die Ergebnisse der Kontrolle nun mit den Daten der Arbeitgeber und den Sozialversicherungsträgern abgeglichen werden müssen“, so Jürgen Engler, Zollamtmann im Hauptzollamt Braunschweig.

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