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Stadt Wolfsburg Polizei und Handwerk wollen sich für mehr Sicherheit vernetzen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei und Handwerk wollen sich für mehr Sicherheit vernetzen
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17:30 06.11.2019
Einbrüche: 40 Prozent der versuchten Taten scheitern – die Polizei hofft, mit Präventionsmaßnahmen noch mehr Einbrechern den Erfolg zu vereiteln. Quelle: photothek.net
Wolfsburg

Das deutschlandweite Netzwerk „Zuhause sicher“ berät seit Jahren zu den Themen Einbruchsschutz und Brandschutz. Auch die Wolfsburger Polizei und Handwerksbetriebe vor Ort überlegen nun, sich dem Verbund anzuschließen.

Bei einer Infoveranstaltung zeigten Polizei und Handwerk ausdrücklich die Bereitschaft, zukünftig innerhalb einer Schutzgemeinschaft als Netzwerkpartner zusammenzuarbeiten. Olaf Gösmann als Leiter der Polizeiinspektion begrüßt diese Initiative als weiteren Baustein in der Einbruchsprävention: „Bereits seit fünf Jahren ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls ein Schwerpunkt unserer Arbeit“, bilanzierte der Polizeichef. „Die gute Kombination von Präventions- und Ermittlungsarbeit führte in diesem Zeitraum inspektionsweit zu einem Rückgang der Fallzahlen um gut 16 Prozent.“

40 Prozent der versuchten Einbrüche scheitern

Die Präventionsexperten Mario Dedolf (Polizei Wolfsburg) und Harald Grothe (Polizei Helmstedt) sehen durch das Netzwerk die Möglichkeit, langfristig diesem Deliktsbereich entgegenzuwirken. Die Hauptkommissare sind sich sicher, dass durch zertifizierte Sicherheitstechnik deutlich mehr Einbrüche verhindert werden, denn 95 Prozent aller Einbrüche geschehen, wenn niemand daheim ist. Aktuell bleiben übrigens knapp über 40 Prozent der Taten im Versuchsstadium stecken. Ziel des Netzwerkes ist es, diesen Anteil zu steigern, so die Polizeiexperten.

So arbeitet das Netzwerk

Das Netzwerk „Zuhause sicher“ ist ein gemeinnütziger Verein und arbeitet in drei Schritten: Im ersten informieren sich Bürger bei der Polizei über mechanische und elektronische Sicherheitstechnik und andere Präventionsmaßnahmen.

Im zweiten setzen qualifizierte Unternehmen diese Sicherheitstechnik am Haus oder in der Wohnung um. Im dritten Schritt bekommen die Bürger eine Präventionsplakette des Netzwerkes, die Einbrecher abschrecken soll.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Vereins unter: www.zuhause-sicher.de.

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