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Stadt Wolfsburg Polizei: Wolfsburger muss Kosten für Corona-Einsatz zahlen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei: Wolfsburger muss Kosten für Corona-Einsatz zahlen
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15:47 15.04.2020
Polizeieinsatz an der Braunschweiger Straße: Ein 41-jähriger Wolfsburger hatte bei seiner Festnahme behauptet, er sei mit dem Coronavirus infiziert.
Polizeieinsatz an der Braunschweiger Straße: Ein 41-jähriger Wolfsburger hatte bei seiner Festnahme behauptet, er sei mit dem Coronavirus infiziert. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Neben einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Nötigung muss ein 41 Jahre alter Wolfsburger auch für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen, nachdem er am Freitag einen mobilen Blitzeranhänger mit Farbe besprüht und dann behauptet hatte, er sei mit dem Coronavirus infiziert. Der Einsatz werde dem Mann mit rund 500 Euro in Rechnung gestellt, teilte die Wolfsburger Polizei am Mittwoch mit.

Die Polizei hatte den 41-Jährigen am Freitagnachmittag in der Nähe des Tatorts in der Braunschweiger Straße gestellt. Der Wolfsburger machte zunächst keine Angaben zur Tat oder seiner Identität, gab aber gegenüber den Beamten an, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei. Deshalb brachten mit Vollschutz ausgerüstete Polizisten den 41-Jährigen ins Gewahrsam zur Polizeiwache. Die benutzten Einsatzfahrzeuge mussten später von der Berufsfeuerwehr komplett desinfiziert werden.

Corona-Tests fielen negativ aus

Die drei eingesetzten Beamten wurden vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt und ebenso wie der Tatverdächtige auf Corona getestet. Erst am späten Samstagabend machte der 41-Jährige Angaben zu seiner Identität und versicherte glaubhaft, er sei nicht mit dem Coronavirus infiziert. Der Corona-Test bestätigte später seine Angaben. Auch bei den drei Polizeibeamten fiel der Test negativ aus.

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Von der Redaktion