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Stadt Wolfsburg Gastronomie reicht Insolvenzantrag ein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gastronomie reicht Insolvenzantrag ein
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23:59 22.06.2018
Phaeno am Nordkopf: Die Gastronomie ist insolvent, läuft aber zunächst weiter. Quelle: Kevin Nobs
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Wolfsburg

Die Betreibergesellschaft der Phaeno-Gastronomie hat Insolvenzantrag gestellt. Schuld sei vor allem das schlecht gelaufene Frühjahr, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei dem guten Wetter hätten zu wenige Menschen das Museum besuchen wollen. Bis auf weiteres werden die 41 Mitarbeiter beschäftigt, der Betrieb soll aufrecht erhalten werden.

Die InnhouseManagement GmbH, Betreibergesellschaft der Gastronomie (BrandtEins) und des Caterings im Phaeno am Nordkopf, hat den Insolvenzantrag beim Amtsgericht gestellt. Das Gericht bestellte den Wirtschaftsjuristen Tobias Hartwig zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

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Die 41 Mitarbeiter sind bis Ende August abgesichert

Er hält den Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht, heißt es in einer Pressemitteilung, die am Freitag das Unternehmen Schultze & Braun, ein Dienstleister für Insolvenzverwaltung, herausgegeben hat. Demnach sind die 41 Mitarbeiter bis einschließlich August über das Insolvenzgeld abgesichert.

Insolvenzverwalter Hartwig macht sich derzeit ein Bild von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und prüft Sanierungsoptionen. „Das Phaeno besuchen bis zu 300.000 Besucher im Jahr. Das ist ein großes Plus für den Gastronomiebetrieb, der rund eine Million Euro Umsatz macht“, sagt er.

Der Insolvenzplan wird in den kommenden Wochen entwickelt

Er sei daher zuversichtlich, „dass wir eine Lösung hinbekommen“. Ziel sei es, das Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren. Dieser soll in den kommenden Wochen ausgearbeitet und mit den Beteiligten abgestimmt werden.

Ursache der wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien deutliche Umsatzrückgänge in April und Mai. Das unerwartet warme Wetter habe nur wenige Leute ins Phaeno gelockt. „Daneben bestanden Verpflichtungen zu Event- und Cateringleistungen, die nicht kostendeckend durchzuführen waren“, so Hartwig.

Von der Redaktion

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