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Stadt Wolfsburg Peter-Pan-Schule: Fall von Tuberkulose aufgetreten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Peter-Pan-Schule: Fall von Tuberkulose aufgetreten
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19:39 06.06.2019
Peter-Pan-Schule: Hier ist ein Tuberkulose-Fall aufgetreten. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

In der Peter-Pan-Schule in Wolfsburg ist ein Fall von infektiöser Tuberkulose aufgetreten – eine Ansteckung war demnach möglich. Die erkrankte Person befindet sich derzeit in Behandlung, wie die Stadt Wolfsburg am frühen Donnerstagabend mitteilte. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich andere Personen infiziert haben, steht die Stadt im engen Austausch mit der Schulleitung.

Eltern, Schüler, Lehrer: Gesundheitsamt überprüft Personen

Mit Hilfe eines Elternbriefes und eines entsprechenden Informationsschreibens wurden auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern und die Lehrkräfte informiert und sensibilisiert. Das Gesundheitsamt wird nun den Personenkreis ermitteln, der innerhalb der letzten Wochen über längere Zeit engen Kontakt zu der erkrankten Person hatte. Konkret heißt das in diesem Fall: in Summe mindestens 40 Stunden in geschlossenen Räumen.

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Das ist Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht wird und beim Menschen am häufigsten als Lungentuberkulose die Lungen befällt. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. Nach dem „Global tuberculosis report“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben 2015 etwa 1,4 Millionen Menschen an Tuberkulose.

Bei diesem Personenkreis werden Tuberkulosetests durchgeführt. Die Tests erfolgen üblicherweise in einem Zeitintervall von sechs bis acht Wochen nach dem letzten Kontakt mit dem Patienten; der Zeitabstand ist wichtig, damit der Test ein verlässliches Ergebnis liefert.

Tuberkulose an der Peter-Pan-Schule: „Ansteckungsgefahr ist gering“

Dr. Friedrich Habermann vom Gesundheitsamt betont ausdrücklich, dass für Schüler oder Lehrkräfte kein Grund zur Sorge besteht: „Die Ansteckungsgefahr bei Tuberkulose ist sehr gering. Bei einer frühzeitigen Diagnose ist die Behandlung problemlos möglich und nicht belastend.“ Bei einem Tuberkulose-Fall in einer Wolfsburger Schule im letzten Jahr sei keine Erkrankung im Umfeld der Person aufgetreten. Im Februar 2018 war an der Realschule Fallersleben ein Kind an Tuberkulose erkrankt.

Bei weiteren Fragen und Informationsbedarf steht die Tuberkulose-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 05361/ 282020 zur Verfügung.

Von der Redaktion

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