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Stadt Wolfsburg Partylied aus Fukushima: Maïa Barouh verbindet Tanzmusik mit Tradition
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Partylied aus Fukushima: Maïa Barouh verbindet Tanzmusik mit Tradition
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10:00 16.06.2018
Schrill, ausgefallen und energiegeladen: So zeigte sich Maïa Barouh am zweiten Sommerbühnen-Wochenende dem Wolfsburger Publikum. Quelle: Sebastian Bisch
Alt-Wolfsburg

Rund 170 Besucher waren mit dabei, als die Musikerin gemeinsam mit ihrer vierköpfigen Band für Gänsehaut-Feeling sorgte.

„Die Künstlerin bietet eine besondere Mischung aus französischer und japanischer Kultur – und dabei ist sie voller Rhythmus und Energie“, beschrieb Projektleiterin Ingrid Eichstädt vom Kulturwerk Maïa Barouh und ihre Musik. Die 33-Jährige ist die Tochter eines französischen Komponisten und einer japanischen Malerin, spielt Querflöte und ist mit Musik aufgewachsen. Seit der Nuklearkatastrophe in Fukushima beschäftigt sie sich intensiv mit der japanischen Kultur, was sich in ihren Kompositionen widerspiegelt.

Griff zur Querflöte: Die 33-jährige Künstlerin erwies sich als enorm vielseitig und wurde von einer vierköpfigen englisch-französischen Band begleitet. Quelle: Sebastian Bisch

„Wir freuen uns, zum ersten Mal hier in Wolfsburg, in diesem schönen Schloss auftreten zu dürfen“, begrüßte Barouh die Besucher auf Englisch. Während des Abends wurde sie von ihrer englisch-französischen Band begleitet. Selbst sang sie in einem japanischen Dialekt, griff oft zur Querflöte und manchmal sogar zum Megafon. Neben Eingenkompositionen spielte sie auch ein Partylied aus Fukushima sowie traditionell japanische Musik.

Internationale Künstlerin, internationales Publikum

Mit ihrer Internationalität und dem Mix der Kulturen passte Barouh perfekt auf die Internationale Sommerbühne – und das Publikum ebenso: Der Vorsfelder Marco Möller und seine Frau Beth aus Südafrika waren bereits zum zweiten Mal bei der Konzertreihe zu Gast. Für die Japanerin Mika Steinert war es das erste Mal, sie hatte den Konzertbesuch von ihrer Freundin Antje Schindler aus Fallersleben geschenkt bekommen. „Ich fand das einfach total passend – und für die Musik sind wir ganz offen“, so Schindler.

Von Martina Reinegger

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