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Stadt Wolfsburg Werden Wolfsburgs Bushäuschen bald bepflanzt?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Werden Wolfsburgs Bushäuschen bald bepflanzt?
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18:24 17.11.2019
Vorbild Utrecht: Hier bietet Mauerpfeffer auf Bushaltehäuschen Nahrung für Bienen und anderen Insekten. Quelle: -/Gemeente Utrecht/dpa
Wolfsburg

Bushäuschen, auf deren Dächern es grün sprießt und fröhlich summt? Die PUG-Fraktion fordert, die Bushaltehäuschen im Stadtgebiet mit Mauerpfeffer oder anderen Gewächsen zu bepflanzen. Als Vorbild diene die niederländische Stadt Utrecht.

Für Insekten, gegen Feinstaub

Dabei heben laut Ratsherr Jens Tönskötter die bepflanzten Dächer nicht nur optisch den Standard, sie sorgen auch „für eine verbesserte Luftqualität, sowie für eine Unterstützung der Insektenpopulation und eine verbesserte lokale Speicherung von Regenwasser“. Die Pflanzen könnten im Sommer Feinstaubpartikel einfangen und für eine natürliche Kühlung der direkten Umgebung sorgen. „Begrünte Dächer sind gut für eine gesunde und lebenswerte Kommune“, meint Tönskötter. Gerade wurde um Bahnhof Wolfsburg eine 35 Quadratmeter große Moos-Wand enthüllt – auch sie sohl für ein prima Klima in der Bahnhofsvorhalle sorgen.

Bislang ist keines der rund 300 Bushäuschen in Wolfsburg begrünt. So lasse sich auch noch keine Prognose aufstellen, wie viel eine solche Bepflanzung und die anschließende Pflege der Häuschen kosten würde, erklärt Stadtsprecher Ralf Schmidt.

Betreiberfirma bietet Moosplatten an

Allerdings werden etwa 200 von den 300 Wartehäuschen von der Firma Ströer betreut, die im Falle eines Falles auch bei der Begrünung ein Wort mitzureden hätte. Grundsätzlich scheint Ströer aber aufgeschlossen zu sein, hat doch ihre eigene Entwicklungsabteilung gerade erst sogenannte „Moos-Shelves“ erarbeitet, Flächen-Module mit auf Lamellen angepflanzten Moos-Kulturen, mit denen man Werbeträger und Wartehäuschen ausstattet kann. Im nächsten Schritt will Ströer diese Moosplatten gemeinsam mit städtischen Partnern in der Praxis testen.

Ob und wie solche Maßnahmen aber auch in Wolfsburg durchgeführt werden könnten, müsse man erst prüfen, erklärt eine Unternehmenssprecherin. Außerdem müsse dann der Vertrag zwischen Stadt und Ströer angepasst werden.

Von Frederike Müller

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