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Stadt Wolfsburg OnAir riss Theater-Publikum von den Sitzen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg OnAir riss Theater-Publikum von den Sitzen
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06:00 27.04.2019
OnAir: Mit der Show „Vocal Legends“ begeisterte die A-Capella-Formation das Publikum in Wolfsburg. Quelle: ben wolf
Wolfsburg

Jubelnder Applaus und tanzende Zuschauer: Das A-Capella-Quartett OnAir sorgte am Donnerstagabend für großartige Stimmung im ausverkauften Scharoun-Theater. In ihrem aktuellen Programm „Vocal Legends – Große Stimmen der Pop- und Rockgeschichte“ würdigten die Sängerinnen und Sänger ihre Idole mit einer Show aus Gesang, Tanz und Licht.

Pop, Rock und Funk

Jennifer Kothe (Sopran), Marta Helmin (Sopran), André Bachmann (Tenor), Kristofer Benn (Bass) und Patrick Oliver (Beat-Box und Bariton) widmeten sich vor allem – aber nicht nur – der Popmusik. Michael Jackson, Herbert Grönemeyer oder Whitney Houston gehörten genauso zum Programm wie Linkin Park oder Led Zeppelin. Mit Stevie Wonders „Superstition“ wurde es auch mal richtig funkig.

Effektvoll

Nahezu jeder Song war mit eingängiger Mund-Percussion hinterlegt, die auch gerne mal geloopt wurde. Der Tontechniker hatte an diesem Abend genauso viel zu tun, wie die Akteure auf der Bühne. Ständig wurden Effekte benutzt, Schleifen wiederholt oder Hall variiert. Das Programm von OnAir lebt zum Teil von den Möglichkeiten der modernen Live-Technik und macht es auf diese Weise einzigartig.

Nichts für Puritaner

Das war nichts für Puritaner. Natürlich haben die Künstler allesamt Gesang studiert und entsprechend wohlklingende Stimmen. Auch hat das Ensemble schöne Harmonien arrangiert. Doch die klassischen Mittel des A-Capella machen bei der Truppe eben nur einen Teil des Programms aus. So klangen satte Bässe im Saal, die das Publikum oft zum Mitklatschen animierten und Scatgesang wurde so verzerrt, dass er einer E-Gitarre nicht unähnlich war. Dank dieser Mittel war es unter anderem möglich, eine überzeugende Version von „Stairways to Heaven“ darzubieten.

Künstlerischer Anspruch

Auch choreographisch war der Abend sehr gut inszeniert. Mit den passenden Lichteinstellungen dazu boten OnAir einen perfekten Showabend mit künstlerischem Anspruch. Und als am Ende bei der Zugabe ein Mix der Rihanna-Lieder „Only Girl in The World“ und „Don’t Stop The Music“ den Saal in eine Disco verwandelte, ließen sich die Zuschauer gerne animieren, den Abend tanzend zu beenden.

Von Robert Stockamp

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