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Stadt Wolfsburg Notinsel-Initiative sucht noch Mitstreiter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Notinsel-Initiative sucht noch Mitstreiter
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00:19 31.01.2019
Engaigert für Kinder- und Jugendschutz: (v.l.) Johanna Zeidler, Frank Lambrecht, Sonja Ebbecke und Vorsitzender Jürgen Ebbecke. Quelle: Burkhard Heuer
Wolfsburg

Es handelt sich dabei um ein Netzwerk von Geschäften, die Notinsel-Plakate im Schaufenster haben. Kinder in gefährlichen Situationen bis hin zur Belästigung durch Erwachsene können sich hier vertrauensvoll an Inhaber oder Personal wenden.

„Von Streitigkeiten mit Größeren bis hin zu ausländerfeindlich motivierter Gewalt wollen wir vermehrt Erwachsene einschalten, die im Fall des Falles eingreifen oder professionelle Hilfe herbeirufen“, sagte Jürgen Ebbecke, Vorsitzender des Kinder- und Jugendschutz Wolfsburg.

Geschäfte als Anlaufpunkt für KInder in akuter Not

Schon sind zahlreiche Institutionen, Geldinstitute und Geschäfte dabei, doch das Kontingent an „Notinseln“ kann nicht groß genug sein. So kann sie quasi jeder Bäckermeister, Friseur oder Apotheker der Aktion anschließen. Teilnehmer werden entsprechend eingewiesen und sollten dann ihr Geschäft als Anlaufpunkt für bedrohte Kinder sichtbar machen. „Mittlerweile sind wird mit unseren Aktivitäten auch in den Landkreisen Gifhorn und Peine sowie den Städten Salzgitter und Braunschweig vertreten“, so Ebbecke. Es wäre schön, wenn sich auch hier Interessierte engagieren würden.

Dieses Plakat weist auf die Kindernotinsel hin. Quelle: Norman Scholz

Und ein weiteres Projekt gewinnt immer mehr an Bedeutung: Der dreifache Dan-(Meistergrad)-Träger Frank Lambrecht, Spezialist für Ju-Jutsu und Judo, unterstützt den kjs im Gewalt-Präventionsprojekt „Nicht-mit-mir“. Kinder lernen hier Selbstbewusstsein, wenn sie von älteren Mitschülern oder Erwachsenen angesprochen beziehungsweise belästigt werden.

Selbstverteidigungskurse für Kinder

„Wir zeigen den jungen Teilnehmern, wie sie sich im Notfall verhalten sollten“, so Lambrecht. So erfahren Kinder, dass laute Rufe immer noch ein probates Mittel sind, ebenso wie flinke Beine zum Weglaufen. Als absolut letztes Mittel allerdings kann auch ein Fußtritt an die richtige Stelle schon mal angebracht sein. Informationen – auch für interessierte Schulen – gibt es beim Kinder- und Jugendschutzbund Wolfsburg unter Telefon 0177/2493640.

Von Burkhard Heuer

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