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Stadt Wolfsburg Neugestaltung der Markthalle: Nordwand sieht bald aus wie ein Digi-Netz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neugestaltung der Markthalle: Nordwand sieht bald aus wie ein Digi-Netz
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21:19 29.08.2019
Siegerentwurf: Katharina Kühne zeigt, wie die Markthallen-Nordseite künftig aussehen wird. Quelle: Lars Landmann
Stadtmitte

Die Markthalle wird bald spektakulär aussehen: Noch in diesem Jahr bekommt die Nordfassade ein riesiges Wandbild (Mural), das aussieht wie eine Mischung aus Nervenbahnen und technischem System. Gestaltet wurde der Entwurf von der Braunschweiger Kunststudentin Katharina Kühne. Die 27-Jährige hat den „Mural Contest“ von Volkswagen und Stadt Wolfsburg gewonnen.

Wandbild-Wettbewerb für die Markthalle: Die Nordseite soll passend zum digitalen Inneren umgestaltet werden.

Insgesamt haben zwölf Studenten aus Braunschweig, Hildesheim und Espoo (Finnland) ihre Gestaltungsvorschläge zum Thema „Digitalisierung“ eingereicht. Die Grundidee: Die Markthalle wird im Laufe diesen Jahres zum ein Experimentierraum für Digitalisierung und „open innovation“. Dieses innovative und kreative Innenleben soll sich künftig auf der tristen Nordseite der Markthalle außen widerspiegeln. Eine Jury – besetzt mit Mitarbeitern von Volkswagen und Stadt, der beteiligten Universitäten und Kunstmuseum-Leiter Andreas Beitin – hat drei Finalisten ausgewählt und deren Entwürfe am Donnerstagabend im Kunstmuseum präsentiert.

Einstimmiges Votum der Juroren

„Am Ende gab es ein einstimmiges Votum“, berichtete Beitin. Alle Juroren hätten sich für den Entwurf von Katharina Kühne entschieden. Sie nennt ihren Entwurf „Merging Systems“, was soviel bedeutet wie verschiedene Systeme zusammenführen. „Nervenzellen und ein technisches System gehen eine Verbindung ein“, erklärte die 27-Jährige. Sie sieht die farbenfrohe Gestaltung der Fassade bewusst als „Kontrast zum benachbarten Phaeno“. Ihre Botschaft: „Digitalisierung bedeutet für mich etwas Organisches, etwas Wachsendes. Aber letztendlich soll die Technik dem Menschen dienen.“

Umgestaltung bis Ende des Jahres

Den zweiten Platz belegte Johannes Lechner von der HAWK Hildesheim, Platz drei ging an die Taiwanesin Yi-Chiao Tien – während Lechner mit Farben und Wellen spielt, nahm sich Tien einen DNA-Strang zum Vorbild ihres Entwurfs. Thomas Abrell (VW) lobte die „hohe Qualität und Kreativität“ aller Entwürfe. Laut Abrell soll die Markthallen-Nordfassade noch in diesem Jahr nach Kühnes Entwurf gestaltet werden. Gleichzeitig soll auch die innere Umgestaltung zum digitalen Hotspot fertig werden. „Ich bin so gespannt“, sagte Kühne. Nicht nur sie.

Von Carsten Bischof

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