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Stadt Wolfsburg Neues Beratungsprojekt „HeLB“ bei Donum Vitae
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neues Beratungsprojekt „HeLB“ bei Donum Vitae
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17:58 12.09.2019
Monika Worgul, Jasmin Spohr und Ilona Hinkfoth stellten das Modellprojekt "HeLB" – helfen, lotsen, beraten – in der Beratungsstelle Donum Vitae in der Goethestraße 54, vor. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Die Beratungsstelle Donum Vitae hat am Donnerstag ein neues Beratungsprojekt vorgestellt. Im Rahmen des Modellprojekts „HeLB“ – helfen, lotsen, beraten – wird Jasmin Spohr Frauen und deren Familien zuhause besuchen, denen es aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, die Beratungsstelle in der Goethestraße 54 aufzusuchen. Diese verschiedenen Gründe können körperliche, sprachliche oder geistige Einschränkungen oder eine schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sein. Die Frauen können in Wolfsburg, Braunschweig oder den umliegenden Landkreisen wohnen. Jasmin Spohr wird sie zu allen Themen beraten, zu denen sie üblicherweise auch gemeinsam mit ihrer Kollegin Ilona Hinkfoth berät.

Schwangerenberatung nach wie vor das größte Beratungsfeld

Diese Themen sind grob formuliert Schwangerschaft, Sexualität und Kinderwunsch. „Im vergangenen Jahr haben wir hier vor Ort 334 Beratungen durchgeführt und 51 Termine in Schulen gehabt“, sagt Ilona Hinkfoth. Die meisten Schultermine seien mit Viertklässlern gewesen, die gerade an sexualpädagogischen Themen arbeiten. Der größte Beratungsbereich bleibt nach wie vor die Schwangerenberatung. Dabei waren häufig nachgefragte Themen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, Elterngeld und Elternzeit sowie Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber.

Dank „HeLB“, einem Projekt des Bundesverbands, das zunächst drei Jahre lang vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert wird, werde nun eine Beratungslücke geschlossen. Damit werden Bedarfe gedeckt, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt haben, erklärt Monika Worgul, die ehrenamtliche Vorsitzende von Donum Vitae Wolfsburg. Diese Bedarfe stellen sich durch die Flüchtlingssituation, die Digitalisierung und die Familiengründungen durch Menschen mit Behinderung dar.

Bald soll es auch eine Videoberatung geben

„Für ausländische Frauen haben wir Dolmetscher“, erklärt Jasmin Spohr. Diese Frauen würden oftmals Hilfe bei der Suche nach einer Hebamme benötigen und müssten die medizinischen Angebote für Frauen in Deutschland erst einmal kennenlernen. Was die digitale Beratung betrifft, so gibt es bereits von Donum Vitae ein Online-Portal, auf dem Frauen Fragen stellen könnten. Zusätzlich soll innerhalb des Projekts „HeLB“ noch die Möglichkeit der digitalen Beratung per App entwickelt werden, angelehnt an die Video-Beratungs-App, die von Ärzten benutzt wird.

Von Yvonne Droste

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