Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Hier eröffnet nicht nur eine Kita, sondern ein Zentrum für Familien
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hier eröffnet nicht nur eine Kita, sondern ein Zentrum für Familien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 10.05.2019
Feierliche Einweihung: Viele Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Eltern kamen zur offiziellen Eröffnung des AWO-Kinder- und Familienzentrums in der Kreuzheide. Quelle: Sebastian Bisch
Anzeige
Nordstadt

In der Kreuzheide gibt es jetzt auch ein Kinder-und Familienzentrum. Träger ist die AWO. Seit Februar werden in dem neuen Bau in der Franz-Marc-Straße schon die ersten Kinder betreut, am Dienstag war nun die offizielle Einweihung.

Dort gab es viel Lob für die Einrichtung in direkter Nachbarschaft zur Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule. „Ich bin platt“, staunte AWO-Vorsitzender Rifat Fersahoglu-Weber, als er die freundlichen, hellen Räume betrat. Diese Einrichtung setze neue Standards und biete „Raum für gute pädagogische Arbeit“, unterstrich er.

Anzeige

Nicht an der Qualität sparen

Er lobte die Stadt dafür, dass sie den Ausbau der Betreuungslandschaft weiter so forciere. Das sei für ihn eine „Herzenssache“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Es sei wichtig, auch angesichts angespannter Haushaltslage mit dem Ausbau der Kitas weiterzumachen und weiterhin auf besonders hohe Standards zu setzen. „Das Geld ist gut investiert“, unterstrich der Oberbürgermeister. An der Qualität zu sparen, räche sich später, ist er überzeugt.

In der Kreuzheide entstand nicht nur eine neue Kita mit dringend benötigten Betreuungsplätzen, sondern ein Kinder- und Familienzentrum. „Das ist der richtige Weg, um mit Familien ins Gespräch zu kommen“, erklärte Mohrs.

Sechs Gruppen sind geplant

5,6 Millionen Euro kostete das Gebäude samt Ausstattung, rund 900.000 Euro kam noch für die Gestaltung des Außengeländes hinzu. Drei Kindergarten- und drei Krippengruppen mit insgesamt 128 Kindern soll es am Ende geben, bislang werden erst 28 Kinder betreut. Grund: der Fachkräftemangel.

Bislang arbeiten zehn Mitarbeiter in Familienzentrum, 24 sollen es mal sein. Unter den Mitarbeitern sind sogar zwei Männer, was Nordstadt-Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer besonders gut gefällt.

Etwas gegen Fachkräftemangel tun

AWO, aber auch Stadt betonten beide bei der Einweihung, dass man angesichts des Fachkräftemangels bei Erziehern unbedingt handeln müsste. Und zwar sehr schnell.

Familienzentrum-Leiterin Sandra Heidmann freut sich über das schöne neue Gebäude. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier lobte sie die enge Zusammenarbeit mit der Stadt – und den vielen netten Firmen. „Das hat man nicht überall.“ Auf der Baustelle habe es deshalb sehr viel Spaß gegeben.

Kinder- und Familienzentrum Kreuzheide

In der Nordstadt gibt es eine neue Betreuungseinrichtung: das Kinder- und Familienzentrum in der Franz-Marc-Straße. Träger ist die AWO. In der Krippe gibt es 45 Plätze, im Kindergarten sind es 68 Plätze. Rund 5,6 Millionen Euro kostete der Bau samt Ausstattung, dazu kommen 900.000 Euro für die Gestaltung des Außengeländes, auf dem es Spiel- und Rückzugsorte für Kinder gibt. Im Oktober 2017 war Grundsteinlegung für das Zentrum, seit Februar werden die ersten Kinder betreut, maximal werden es 128 Betreuungsplätze sein. Im August soll es eine integrative Gruppe geben.

Von Sylvia Telge