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Stadt Wolfsburg Grüne Route: Bauausschuss segnet neue Verkehrsachse ab
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Grüne Route: Bauausschuss segnet neue Verkehrsachse ab
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20:38 09.05.2019
Wichtiges Puzzle-Teil im neuen Verkehrskonzept: Die Dieselstraße soll auf voller Länge viersprurig ausgebaut werden. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Um die durch den neuen Wohnraum zu erwartenden Verkehrsströme besser zu managen, soll das Projekt Wolfsburg Süd-Ost auf den Weg gebracht werden. Am Donnerstag wurden drei wesentliche Bestandteile des Konzeptes im Bauausschuss abgesegnet.

Erstens: Die Verlegung der Landesstraße 290. Die L 290 soll in Zukunft einen Hauptteil des Verkehrs in die Innenstadt aufnehmen. Um den Verkehrsfluss zu optimieren, soll sie, einer Machbarkeitsstudie folgend, ein gutes Stück nördlich des Hehlinger Kreises weiter nach Osten verlegt und an der Sandkrugkreuzung in Reislingen vorbeigeführt werden, um später an der Marie-Curie-Kreuzung beim Gewerbegebiet Vogelsang direkt auf die Dieselstraße zu treffen.

Da es sich bei der L 290 um eine Landestraße handelt, hat natürlich auch die Straßenbehörde in Wolfenbüttel ein Wörtchen mitzureden. Die Verhandlungen laufen aber bereits seit letztem Jahr. Der Abschluss der Planungsvereinbarung mit dem Land ist Grundvoraussetzung für die weitere Detail-Planung der dringend benötigten Straßenumlegung.

Die Planungen des Projektes, inklusive Gutachten kosten die Stadt gut 800.000 Euro. Damit eingerechnet sind auch die Vorplanungen für die Verlegung des Neuhäuser Sportplatzes, der sich direkt auf der künftigen Straßen-Schneise befindet.

Der zweite Schritt zur Verkehrflussoptimierung ist der Ausbau der Dieselstraße. Diese muss durchgängig vom Sankt-Annen-Knoten bis zur L 290 auf vier Hauptstreifen ausgebaut werden. Der Abschnitt vom St. Annen Knoten bis zum Lerchenweg ist bereits vierspurig ausgebaut, vom Lerchenweg bis zur L 290 soll die Dieselstraße um zwei zusätzlich Spuren verbreitert werden. Im Zuge dessen ist auch die Optimierung der Knotenpunkte vorgesehen.

Das dritte Puzzle-Teil ist der Ausbau der sogenannten „Alternativen Grünen Route“. Während nämlich die Achse Dieselstraße / L 290 einen Großteil des motorisierten Individualverkehrs aufzunehmen hat, soll über die „Grüne Route“ vornehmlich der ÖPNV sowie der Fahrrad- und Fußverkehr abgewickelt werden.

Die künftige Strecke führt von der Reislinger Straße bis zum Hehlinger Kreisel. Die Route hat eine eigene Busspur, die vom ZOB über die Reislinger Straße durch das Baugebiet Steimker Gärten in parallelen Spuren über die Nordsteimker Straße zum Hehlinger Kreisel führt. Damit bindet sie die großen Baugebiete Steimker Gärten und Sonnenkamp an den schnellen ÖPNV an, der als Qualitätsbussystem gestaltet werden soll.

Von Steffen Schmidt

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