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Stadt Wolfsburg Neue Paten für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche gesucht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neue Paten für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche gesucht
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00:20 29.04.2019
Aktion „Kleine Angehörige“: (v.l) Karin Fouckhardt-Hentschel (Erziehungsberatung Stadt), Dr. Jennifer Siemann (Sozialpsychiatrischer Dienst), Sabrina Konn (ehemalige Patin) und Reinhard Rodemann (Leitung Erziehungsberatung) suchen neue Paten. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Auch in diesem Jahr sucht die Aktion „Kleine Angehörige“, die unter der Trägerschaft des Kinder- und Jugendschutzbund Wolfsburg (dksb) steht, für Kinder und Jugendliche von drei Jahren bis ins Teeniealter wieder Ehrenamtliche, die sich mit Engagement um die jungen Hilfsbedürftigen kümmern. Denn nicht alle Kinder haben das Glück, in intakten Familien aufzuwachsen.

Sind Mutter oder Vater aus irgendwelchen Gründen überfordert, liegen gesundheitliche Beeinträchtigungen oder gar seelische Erkrankungen vor, dann stehen weder Eltern noch Kinder allein da und müssen nicht selbst mit den Problemen fertig werden. Denn seit etwa 2010 gibt es das Projekt „Kleine Angehörige“. Dabei kümmern sich Paten zeitweise um die betroffenen Kinder und entlasten ihre Eltern. Fachlich begleitet werden dksb und Paten dabei von der Erziehungsberatung und dem Sozialpsychatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg.

Karin Fouckhardt-Hentschel von der Erziehungsberatung Wolfsburg, Dr. Jennifer Siemann vom Sozialpsychiatrischen Dienst und Reinhard Rodemann, Abteilungsleiter im Geschäftsbereich Jugend, erläuterten jetzt die Voraussetzungen, die der Pate auf Zeit (circa zwei Jahre) mitbringen sollte. „Im Mittelpunkt steht das Herz für Kinder“, so die Verantwortlichen. Man müsse selbst weitergeben, was man im eigenen Elternhaus erfahren und gelernt hat. Wie oft Kinder von dem jeweiligen Paten betreut werden, ob eine oder mehrere Stunden in der Woche, hänge dabei von den Schützlingen selbst und von den leiblichen Eltern ab. Obwohl die Tätigkeit des Paten ehrenamtlich ist – Ausgaben wie Schwimmbadbesuch, Verköstigung oder Fahrten werden natürlich finanziell honoriert – erfordert der „Job“ selbstverständlich einige Vorkenntnisse. Mit diesen werden Interessierte in drei Abendkursen vertraut gemacht. Die Teilnahme gehört zum Pflichtprogramm. Obligatorisch sind dazu die charakterliche Eignung und das Polizeiliche Führungszeugnis. Anmeldungen sind bis 19. Juni unter Telefon 05361/281161 möglich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Wieviel Spaß und Erfüllung der Pate selbst erfahren kann, schilderte in einem Pressegespräch Sabrina Konn, die einen jetzt 13-jährigen Jungen zwei Jahre betreut hat. „Ich habe ausschließlich gute Erfahrungen gemacht“, sagte Konn. „Wir haben unser Leben gegenseitig bereichert“,. Sie würde jederzeit wieder Patin für einen hilfsbedürftigen Schützling sein wollen.

Von Burkhard Heuer

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