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Stadt Wolfsburg Neue Ausstellung zur NS-Zeit in unserer Heimatregion
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neue Ausstellung zur NS-Zeit in unserer Heimatregion
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00:19 01.04.2019
Freuen sich auf die neue Ausstellung: Harald Schraepler, Kurator Dr. Arne Steinert, Monika Kiekenap-Wilhelm und Dennis Weilmann. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft wurde intensiv erforscht. Trotzdem fällt es vor allem jüngeren Menschen schwer, die Geschehnisse mit ihrer Heimat in Verbindung zu bringen. Die Wanderausstellung „Das Braunschweigische Land im Nationalsozialismus“, die vom 2. April bis zum 16. Juni im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg zu sehen ist, will genau dies ändern. Auf zahlreichen Text-Bild-Tafeln betrachtet die Arbeitsgruppe der Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft die NS-Zeit aus konsequent regionalem Blickwinkel.

Wissenswertes und Einzelschicksale

Dabei widmet sich die Ausstellung politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen: von der Einbürgerung Hitlers in Braunschweig über die Zwangsarbeit im VW-Werk und die Anfänge der Stadt des KdF-Wagens bis hin zum Autobahnbau, den Luftangriffen oder dem Kriegsende. Ein Alleinstellungsmerkmal: Immer wieder illustrieren Einzelschicksale die Schrecken der NS-Zeit – ein Abschiedsbrief einer im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichteten jungen Belgierin, die Geschichte einer jüdischen Frau, die den Holocaust in ihrem Versteck überlebte, oder Bilder aus dem Kinderlager in Rühen.

Ergänzungen durch Stadtmuseum und Burgmuseum

Ergänzt wird die Ausstellung dabei von Exponaten und Bildern aus den Sammlungen des Stadtmuseums und des Burgmuseums Neuhaus. „Das wertet unsere Ausstellung zusätzlich auf“, bedankte sich Harald Schraepler, Vorsitzender der AG Heimatpfleger, bei den Vertretern der Stadt.

Lob für die Heimatpfleger

Die gaben den Dank prompt zurück: „Die ehrenamtliche Arbeit der Heimatpfleger ist unverzichtbar, um Geschichte regional zu vermitteln“, lobte Kulturdezernent Dennis Weilmann. Den Heimatpflegern sei es gelungen, „eine sehr interessante Ausstellung zu einem der wichtigsten Themen der Stadtgeschichte zu konzipieren“, betonte die Leiterin der Historischen Museen Wolfsburg, Monika Kiekenap-Wilhelm.

Von Steffen Schmidt

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