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Stadt Wolfsburg Nach Razzia in Strip-Lokal: Polizei ermittelt wegen Drogenhandels
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nach Razzia in Strip-Lokal: Polizei ermittelt wegen Drogenhandels
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12:23 19.12.2019
Polizeieinsatz: Beamte durchsuchten ein Striplokal in der Seilerstraße. Quelle: Roland Hermstein
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Stadtmitte

Die Polizeirazzia in einer Table-Dance-Bar in der Seilerstraße am Mittwochnachmittag steht in Zusammenhang mit bandenmäßigem Drogenhandel. Das sagte am Donnerstagmorgen ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig der WAZ. Insgesamt seien vier Wolfsburger vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter.

Spürhund sucht nach Drogen

Wie die WAZ bereits am Mittwoch berichtete, durchsuchte eine Hundertschaft der Polizei am Mittwochnachmittag die Table Dance-Bar. Dabei beschlagnahmten die Ermittler Geschäftsunterlagen und ließen einen Spürhund nach Drogen – von Polizei und Staatsanwaltschaft Betäubungsmittel (BTM) genannt – suchen. Ob der vierbeinige Spezialist fündig wurde, wollte Staatsanwalt-Sprecher Sascha Rüegg nicht sagen. Auch nicht, in welchem Zusammenhang der Club zu dem vermuteten Drogenhandel steht.

Bei „Beschaffungsfahrt“ zugegriffen

Der Aktion seien „vielschichtige Ermittlungsarbeiten“ vorausgegangen, so Rüegg. Im Klartext: Die Polizei hat einen Haupttäter und drei Mittäter längere Zeit beobachtet. Bei einer so genannten „Beschaffungsfahrt“ habe die Polizei zugegriffen. Der Haupttäter und ein Mittäter hätten im Auto gesessen – „beide wurden vorläufig festgenommen“, so Rüegg.

Kiloweise Kokain beschlagnahmt

Denn: Im Auto hätten die Beamten Kokain gefunden. Auch in „weiteren Räumlichkeiten“ habe man „unter anderem“ Kokain „im Kilo-Bereich“ gefunden. Ob mit den Räumlichkeiten die Table Dance-Bar oder Verstecke oder Wohnungen der Verdächtigen gemeint sind, wollte der Sprecher nicht sagen – „um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden“. Auch wo die beiden weiteren Wolfsburger festgenommen worden seien, sagte er nicht.

Verdacht auf organisierte Kriminalität

Nur so viel: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht vom „Verdacht des illegalen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ aus, so Rüegg. Also organisierter Drogenhandel. Die vier Verdächtigen würden jetzt dem Haftrichter vorgeführt. Die Beamten würden die bisherigen Ergebnisse ihrer Ermittlungen auswerten und weiter ermitteln. Die Durchsuchung in Wolfsburg sei nur einer von weiteren Schritten gewesen.

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