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Stadt Wolfsburg Stadt Wolfsburg will stärker mit Naturschutzverbänden zusammenarbeiten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt Wolfsburg will stärker mit Naturschutzverbänden zusammenarbeiten
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06:00 12.06.2019
Kritik des BUND: Schön ordentlich sieht diese Grünfläche am Wald an der Braunschweiger Straße nach Mäharbeiten aus - dabei wurden jedoch laut den Naturschützern seltene Pflanzen wie die Heidenelke zerstört. Quelle: DPA
Wolfsburg

Nach Beschwerden von Bürgern in Ehmen und vom Vorsitzenden des BUND, Gerhard Chrost (WAZ berichtete), gelobt die Stadt Wolfsburg Besserung in Sachen Umweltschutz. Um Pannen zu vermeiden soll in Zukunft der Austausch mit den Naturschutzverbänden intensiviert werden.

Stadt verweist auch auf Verkehrssicherheit

Sprecherin Monia Meier weist allerdings auch auf bereits laufende Maßnahmen hin – ebenso wie die beiden Wohnungsbaugesellschaften Neuland und VW Immobilien. Meier bittet zudem um Verständnis für Sachzwänge. „Der Geschäftsbereich Grün bewirtschaftet rund 1000 Hektar städtische Grünflächen. Hierbei muss ein ständiger Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen und Erfordernissen erfolgen. Und dabei sind zusätzliche Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Verkehrssicherheit zu beachten.“ In den letzten Jahren seien schon 160 Hektar Rasen in Wiesen umgewandelt worden und 2019 wurden 6,5 Hektar Blühfläche angelegt.

Stadt will mit Naturschützern zusammenarbeiten

Grundsätzlich werde auch auf schützenswerte Pflanzen Rücksicht genommen. „Das setzt allerdings die Kenntnis über solche Pflanzenbestände voraus“, sagt Meier. Vom Aufkommen der Heidenelken an der Braunschweiger Straße zum Beispiel sei nichts bekannt gewesen, Chrost hatte das Mähen dort scharf verurteilt. Gemeinsam mit dem Naturschutzbeauftragten Michael Kühn sowie dem BUND will die Stadt das Thema Artenschutz auch bei Pflanzen genauer auf Potenziale prüfen. An Wegen nahe von Langgrasflächen soll es allerdings weiterhin Mähstreifen geben. Und Flächen für Freizeit- und Erholung werden nicht zu Wiesen werden.

Wohnungsbaugesellschaften setzen auf Blühwiesen

Auch Wohnungsbaugesellschaften verweisen auf die Verkehrssicherungspflicht. VWI-Sprecher Tobias Fruh betont zudem, dass in ausgewählten Bereichen – zum Beispiel auf dem Rabenberg – bereits Wiesen mit Blühpflanzen angelegt worden seien. Und Janina Thom, Sprecherin der Neuland, berichtet: „Wir haben in der Kurzen Straße gezielt eine Blühwiese gesät und pflanzen nur noch vogel- und bienenfreundliche Blühsträucher, wenn etwas neu angelegt wird.“

Mieter sollen sich mit Neuland absprechen

Allerdings beschwerte sich erst am Dienstag ein Mieter aus dem Rilkehof bitter: „Ich hatte eine Blühwiese für Insekten angelegt; die wurde einfach abgemäht und jetzt ist da eine Sandwüste“, schimpft er. Sprecherin Thom entgegnet, die Fläche sei verkrautet gewesen und die Gartenbau-Abteilung habe sie „gesäubert, damit Blühpflanzen wieder mehr Platz“ hätten. „In direkter Nachbarschaft bestehen weiterhin zwei Streifen“, ergänzt sie und rät allen, die Ähnliches planen, in Absprache zu handeln. „Wildes Aussäen geht nicht. Aber Mieter können sich gern über unser Service Center mit der Gartenbau-Abteilung verbinden lassen.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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