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Stadt Wolfsburg Nach Treibjagd: CDU befürwortet Abschuss der Tiere
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nach Treibjagd: CDU befürwortet Abschuss der Tiere
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13:59 27.11.2019
Jagd Streckelegen Rfö. Wolfsburg Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Nach der Treibjagd am Samstag, bei der Absperrungen im Wald scheinbar entfernt wurden, hatten Fußgänger Kritik geäußert. Dazu melden sich nun die Christdemokraten zu Wort. Zwischen den Hattorfer Teichen und der Feldmark Nordsteimke hatten Jäger 86 Tiere erlegt.

CDU: Drückjagd ermöglicht Pflege der Wildbestände

„Erst durch die Drückjagd werden eine zielgerichtete Hege und Pflege der Wildbestände in unseren heimischen Revieren sowie der nachhaltige Erhalt des Baumbestandes möglich", betont der CDU-Vorsitzende Christoph-Michael Molnar. In einer Mitteilung bekennt sich die CDU klar zur alljährlichen Drückjagd. Die Christdemokraten seien empört über die mutwillig entfernten Absperrung, heißt es weiter.

„Erst durch die Drückjagd werden eine zielgerichtete Hege und Pflege der Wildbestände in unseren heimischen Revieren sowie der nachhaltige Erhalt des Baumbestandes möglich, teilt der CDU-Vorsitzende Christoph-Michael Molnar mit. Quelle: Boris Baschin

Rotwild schädige junge Bäumen

Der CDU-Vorsitzende hebt zwei Probleme hervor, die durch Drückjagden maßgeblich verringert würden: “Zum einen entstehen gerade durch Rotwild alljährlich starke Schäden am jungen Baumbestand. Zum anderen ist gerade vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Schweinepest die Reduzierung der Wildschweinbestände unerlässlich."

Ohne Absperrung werden Menschen in Gefahr gebracht

Empört seien sowohl die Christdemokraten als auch die Wolfsburger Kreisjägerschaft über die unberechtigte Entfernung von Absperrungen. Ralph Schräder, Vorsitzender der Wolfsburger Jägerschaft teilt mit: „Durch das mutwillige Entfernen der Warnschilder und Absperrbänder werden unbeteiligte Personen in Gefahr gebracht. Man kann es vergleichen mit dem Entfernen von Gullydeckeln." Molnar stimmt zu: „Keine Motivation kann als Rechtfertigung dafür dienen, andere Menschen vorsätzlich in Gefahr zu bringen."

Von Nina Schacht

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