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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Ultras randalieren: Polizei nimmt gewalttätige Fans fest
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Ultras randalieren: Polizei nimmt gewalttätige Fans fest
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17:39 02.12.2019
Vier Festnahmen gab es beim Polizeieinsatz nach der Bundesligapartie. (Symbolbild) Quelle: dpa
Wolfsburg

Randale nach Abpfiff: Eine Gruppe von rund 50 Personen der Wolfsburger Ultraszene hat kurz nach der 2:3-Niederlage am Sonntag plötzlich versucht, in den Gästebereich vorzudringen. Offenbar wurden gezielt Auseinandersetzungen mit den Bremer Gästefans gesucht.

Die Personen seien teilweise vermummt gewesen und hätten in ihrem Gesamtverhalten recht aggressiv gewirkt. „Durch Zusammenziehen von Polizeikräften gelang es, die Menge zurückzudrängen. Dabei griffen vier Personen Polizeibeamte an. Diese Personen wurden festgenommen und müssen nun mit einem Verfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand rechnen“, sagt Polizei-Pressesprecher Thomas Figge.

Personalien von 30 Personen erfasst

Eine Gruppe von 30 Personen der Wolfsburger Ultraszene sei anschließend im Tunnelsystem von der Polizei gestoppt worden. Die Personalien der Personen wurden aufgenommen. „Potenzielle Gewalttäter müssen in Wolfsburg mit konsequenten polizeilichen Maßnahmen rechnen. In dieser Hinsicht fahren wir eine Nulltoleranzstrategie“, so Gesamteinsatzleiter Olaf Gösmann.

Auch der VfL Wolfsburg positionierte sich im Anschluss an die Randale ganz eindeutig: „„Der VfL Wolfsburg will für Fans, Familien und Kinder ein ausnahmslos positives und friedliches Stadion-Erlebnis schaffen. Daher verurteilen wir jegliche Form von Gewalt in Fußballstadien“, erklärte ein Sprecher gegenüber der WAZ.

Auch ein Thema fürs Fanprojekt

Der Übergriff am Sonntag ist auch ein Thema für das Fanprojekt der Stadt Wolfsburg. Denn es setzt sich mit sämtlichen Geschehnissen rund um den Fußball und vor allem mit den Fans des VfL Wolfsburg selbst auseinander. Hierzu gehören auch rivalisierende Verhältnisse zwischen Fanszenen. Im Rahmen sines Netzwerkes werden im Vorfeld, aber auch im Nachgang Ereignisse wie am Sonntag in Zusammenarbeit mit allen Kooperationspartnern aufgearbeitet.

Erst vor knapp einem Monat hatten gewaltbereite VfL-„Fans“ für Negativ-Schlagzeilen gesorgt: Rund 100 Wolfsburg-Anhänger verabredeten sich offenbar gezielt zum „Kloppen“. Bundes- und Landespolizei griffen schnell ein. Straftaten wurden glücklicherweise nicht registriert.

++ Dieser Artikel wurde aktualisiert ++

Von Michael Lieb

Den folgenden Leserbrief schreibt Adam Borkowski, Vizekonsul im Generalkonsulat der Republik Polen. Er bezieht sich auf die Berichterstattung zum Volkstrauertag.

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