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Stadt Wolfsburg Nach 165 Tagen Umbau: Volles Haus zur Eröffnung des Kunstmuseums
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nach 165 Tagen Umbau: Volles Haus zur Eröffnung des Kunstmuseums
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17:00 24.03.2019
Now Is The Time: Zur Neueröffnung des Kunstmuseums gibt es auch eine neue, umfangreiche Ausstellung aus der Sammlung des Hauses. Interessiert waren die Besucher am Samstagabend. Quelle: Tim Schulze
Innenstadt

Die wurden unter anderem auch von Andreas Beitin begrüßt, der am 1. April die Museums-Direktion übernehmen wird.

Geschäftsführer: „Danke, dass Sie uns nicht vergessen haben“

„Danke, dass sie uns nicht vergessen haben“, sagte Geschäftsführer Otmar Böhmer, der die offizielle Begrüßung übernahm, denn Beitin war schließlich nur als Gast im Haus. Er begrüßte besonders den ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Carl H. Hahn. Der 92-Jährige, auf dessen Initiative vor allem die Idee des Kunstmuseums vorangetrieben wurde, ließ es sich nicht nehmen, zur Eröffnung zu erscheinen. Er zeigte sich topfit und machte selbst auch einen Rundgang durch die Ausstellung.

Kunstmuseum: Mehr als 600 Werke in 25 Jahren

Und die hat es wirklich in sich. In 25 Jahren hat das Kunstmuseum mehr als 600 Arbeiten gekauft oder geschenkt bekommen. „Etwa ein Drittel der Sammlung ist jetzt zu sehen“, betonte Beitin. „Ich denke, sie werden genauso begeistert sein wie ich.“ Der zukünftige Direktor freue sich sehr über die Ausstellung, denn so könne er die Sammlung viel einfacher erfahren und müsse sich nicht nur Kataloge und Depots arbeiten, um zu erkennen, was sein neues Haus zu bieten hat.

Die Ausstellungseröffnung in Bildern – viel Spaß beim Durchblättern:

Volles Haus: rund 600 Gäste waren am Samstagabend dabei, als Kunstmuseums-Geschäftsführer Otmar Böhmer die neue Sammlungsausstellung eröffnete. Und gleichzeitig präsentierte sich das Haus nach einer langen Umbaupause der Öffentlichkeit.

„Es ist die bis jetzt umfassendste Sammlungsschau“, betonte Kurator Holger Broeker, der in seiner kurzen Einführung die Vielfalt der Ausstellung demonstrierte. „1968 war in der Kunstentwicklung eine Zäsur“, erklärte Broeker. Es habe eine explosionsartige Entwicklung stattgefunden, sich eine Vielfalt und Gleichzeitigkeit entwickelt. Die Zeit von 1968 bis heute wird mit der Sammlung abgedeckt. Die Ausstellung liefert einen wunderbaren Querschnitt und ist sehr lebendig gestaltet. In vielen verwinkelten Gassen warten Werke darauf, entdeckt zu werden; wunderbare Welten, durch die man wandeln kann.

Von Robert Stockamp

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