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Stadt Wolfsburg Veranstalter insolvent: Ticket-Ärger um Musical „Eis am Stiel“ in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Veranstalter insolvent: Ticket-Ärger um Musical „Eis am Stiel“ in Wolfsburg
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Sehr ärgerlich: Denise Brüsch mit den Karten für das Musical „Eis am Stiel", das im CongressPark stattfinden sollte. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Es sollte ein schöner Abend werden, doch daraus wird nichts: Denise Brüsch hatte ihrem Mann zum Hochzeitstag Karten für das Musical „Eis am Stiel“ geschenkt, das am 16. November im CongressPark stattfinden sollte. Die gleichnamigen Verfilmungen sind ein Stück Teenager-Erinnerung. „Wir sind beide mit den Filmen groß geworden“, erzählt die Wolfsburgerin. Doch der Online-Anbieter Tico Ticket Collection hat Insolvenz angemeldet. Damit ist nicht nur das Musical futsch, sondern wahrscheinlich auch die 200 Euro für die bereits bezahlten Tickets.

Denise Brüsch erstattete Anzeige bei der Polizei. Auch viele andere Kartenkäufer sind sauer, beschwerten sich beim CongressPark, doch der ist nur Vermieter und stellt nur die Räume zur Verfügung, erklärt eine Sprecherin. Der CongressPark hat versucht mit dem Veranstalter der Tico Ticket Collection Kontakt aufzunehmen. Doch der habe auf „mehrfache Anfragen“ nicht reagiert. „Wir hatten daher auch keine weiteren Informationen und konnten nur auf die Internetseite des Veranstalters verweisen“, so die Sprecherin.

Die Tickets waren auffallend einfach gestaltet

Bereits im Februar kaufte Denis Brüsch zwei so genannte VIP-Tickets für das Musical „Eis am Stiel“ beim Online-Anbieter Tico Ticket Collection im Intenet. Die Bestellbestätigung kam, die Tickets auch. „Sie waren auffallend einfach gestaltet“, sagt Denise Brüsch. Das fiel ihr zwar auf, aber alles war gut zu diesem Zeitpunkt. Bis zum 21. Mai. Da bekam Familie Brüsch per E-Mail mitgeteilt, dass der Anbieter beim Amtsgericht Frankfurt/Oder Antrag auf Insolvenz gestellt habe. „Wir sollten unsere Bankverbindung mitteilen, damit wir das Geld für die gekauften Tickets zurückerstattet bekommen“, erzählt Denise Brüsch.

Weder Anwalt noch Insolvenzverwalter meldeten sich

Das hat sie getan, doch nichts ist passiert. „Bis jetzt hat sich kein Anwalt oder Insolvenzverwalter bei mir gemeldet und ich werde die über 200 Euro wohl einfach nicht mehr wieder sehen“, ärgert sich die Wolfsburgerin. Sie recherchierte im Internet und fand die Facebook-Gruppe „Danke für nichts“, dort erfuhr sie, dass es in ganz Deutschland Opfer gibt.

Denise Brüsch fühlt sich betrogen und hat deshalb bei der Polizei Anzeige erstattet. „Ein Betrugsdelikt ist eine Straftat“, erklärt Pressesprecher Sven-Marco Claus. Annegret Willenbrink von der Wolfsburger Verbraucherzentrale hat noch einen Tipp für geschädigte Musicalkarten-Besitzer: „Beim Amtsgericht in Frankfurt/Oder nachfragen wer der Insolvenzverwalter ist, damit man seine Forderung dort geltend machen kann.“

Von Sylvia Telge

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