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Stadt Wolfsburg Mordfall Sabine Bittner: Kannte das Opfer seinen Mörder?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mordfall Sabine Bittner: Kannte das Opfer seinen Mörder?
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00:30 04.12.2012
Mordfall Sabine Bittner (kl. Bild): Ermittler haben das Haus in Reislingen mittlerweile versiegelt, vor dem Eingang haben Trauernde Kerzen und Blumen abgelegt. Quelle: Photowerk (bas/rpf)
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Demnach könnte die 47-Jährige ihren Mörder gekannt oder ihm freiwillig die Tür geöffnet haben. Welche Rolle der Ehemann in diesem Zusammenhang spielt, muss noch geklärt werden. Einen konkreten Tatverdächtigen gebe es nicht. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Mit großer Wahrscheinlichkeit handele es sich bei dem Täter aber nicht um einen Einbrecher.

Die Mutter zweier Töchter war am späten Donnerstagvormittag in ihrem Wohnhaus am Fanny-Lewald-Ring ermordet aufgefunden worden. Seither gingen 20 Hinweise von Zeugen ein, die das Opfer vor ihrem Tod gesehen haben.

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Eine gläubige Katholikin, die mit beiden Beinen im Leben stand - als solche beschreiben viele Wegbegleiter die 47-Jährige. Umso größer ist bei ihnen die Bestürzung über das traurige Lebensende. Bittner war bei der Volkswagenbank in Braunschweig beschäftigt, engagierte sich in ihrer Freizeit auch sozial. So sang sie in einem christlichen Jugendchor und war bis 2010 im Pfarrgemeinderat von St. Christophorus aktiv. In der Gemeinde beteiligte sie sich an Festen und begleitete viele Kinder als Katechetin auf ihrem Weg zur Kommunion. Bittner wird von Bekannten als warmherzig, hilfsbereit und verständnisvoll beschrieben. Umso tiefer sitzt die Bestürzung über den brutalen Mord.

Hinweise an die Soko „Reislingen“ unter Tel. 05361/ 46460.

rpf