Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Mieterbund fordert mehr sozialen Wohnungsbau
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mieterbund fordert mehr sozialen Wohnungsbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 02.04.2019
Wohnungsbau im Fokus (v. l.): Hans-Georg Bachmann (SPD), Staatssekretär Frank Doods, Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, Neuland-Chef Hans-Dieter Brand, Randolph Fries, Susanne Lippmann ( beide Mieterbund) und Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Die zentrale soziale Frage unserer Zeit sei das Thema Wohnungen. Darin war man sich am Samstag beim Landesverbandstag des deutschen Mieterbundes im Hotel Innside in Wolfsburg einig. Neben dem Landesvorstand waren unter anderem auch der Bundesdirektor des Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, der Niedersächsische Staatssekretär für Umwelt, Frank Doods, und Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs erschienen, um die Wohnungsfrage zu erörtern.

Wolfsburg braucht reichlich Wohnraum

Letzterer gab am Rednerpult unumwunden zu: „Die Lage ist nicht ganz so berauschend.“ Wohnraum fehle auch in Wolfsburg hinten und vorne. Es gebe mehr Arbeitsplätze in der Stadt als Wohnungen, umzugswillige Pendler hätten kaum eine Chance auf ein Heim in der Autostadt. „Wir brauchen 10.000 Wohneinheiten –auch auf dem Land“, so Mohrs. „Wichtig für Wolfsburg ist eine Mischung aus komfortablen und günstigen Wohnraum“, verdeutlichte er.

Hohe Mieten gefährden sozialen Frieden

Besonders auf den bezahlbaren Wohnraum komme es an. „Da wurde viel zu wenig gebaut, der Kessel brodelt“, mahnte Lukas Siebenkotten mit Blick auf etwa in Berlin aufkommende Diskussionen über die Enteignung von privaten Wohnungsbaugesellschaften. Es bestehe die reale Gefahr von sozialen Unruhen, wenn nicht etwas gegen die Wohnungsknappheit und die ständig steigenden Mieten getan werde. „Und zwar nicht so etwas wie die nicht funktionierende Mietpreisbremse.“

Richtlinien für Wohnbauförderprogramm stehen in Kürze

Da dürften ihn die Worte von Staatssekretär Frank Doods gefreut haben. Dieser kündigte an, dass schon in Kürze mit den Richtlinien für das vom Land angesetzte 400 Millionen schwere Wohnbauförderprogramm gerechnet werden könne. Diese befänden sich derzeit in der Ressortabstimmung. Ansonsten sah Doods in dem derzeit dynamischen Baumarkt ein positives Zeichen. „Jetzt kommt es aber darauf an, ein Stück der Torte für den sozialen Wohnungsbau zu sichern“, betonte er.

Von Steffen Schmidt

Wenn an diesem Wochenende die Junge Union den Niedersachsentag im Wolfsburger CongressPark begeht, geht es nicht nur um Nachfolge des Landes-Vorsitzenden Tilman Kuban. Unter anderem wird Christian Wulff ans Rednerpult treten.

02.04.2019

Hitlers Einbürgerung, die Stadt des KdF-Wagens, das Kinderlager in Rühen: Unsere Region wurde stark durch die NS-Zeit geprägt. Eine neue Ausstellung im Wolfsburger Stadtmuseum setzt sich damit auseinander.

01.04.2019

Schimmelwarnsystem, 3D-Druck und Rennflitzer: Am Freitag und Samstag präsentieren Schulen im Wolfsburger Wissenschaftsmuseum ihre kreativen Arbeiten im Rahmen der Mini Maker Faire. Zur Unterhaltung spielt auch eine Roboterband im Phaeno.

29.03.2019