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Stadt Wolfsburg Fotos von Donald Koblitz im Scharoun Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Fotos von Donald Koblitz im Scharoun Theater
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00:19 20.04.2019
Der Aufbau für die Ausstellung „Begegnungen“ im Scharoun Theater läuft auf vollen Touren: Donald Koblitz, Jörg Grußendorf und Marita Stolz (v.l.) freuen sich auf die Schau. Quelle: Gero Gerewitz
Klieversberg

Seit 50 Jahren fotografiert Donald Koblitz. Am liebsten Menschen, am liebsten in Indien. Indien ist das Lieblings-Reiseziel des unternehmungslustigen Amerikaners, der von 2004 bis 2019 Chefjurist bei VW in China war und als Jurist an der deutschen Wiedervereinigung mitgearbeitet hat. Jetzt zeigt der 65-Jährige, der in einem Dorf nahe Potsdam wohnt, eine kleine Auswahl seiner Fotos im Foyer des Scharoun-Theaters. Eröffnung der Ausstellung „Begegnungen“ ist am Montag, 29. April, um 18 Uhr, die Schau läuft bis 27. Juni.

„Begegnungen“: Fotografieren und reisen ist die große Leidenschaft von Donald Koblitz

Der Amerikaner Koblitz hat an verschiedensten Standorten für VW gearbeitet: in China, aber auch in Wolfsburg – im Scharoun-Theater war er jedoch nie. Dafür schäme er sich nachträglich. „Ich weiß jetzt erst, was mir entgangen ist“, sagt der Jurist. Der Bau sei ein „Juwel“ – in dem jetzt seine Fotos zu sehen sind.

Menschen stehen im Mittelpunkt

Die Idee zur Ausstellung hatte der ehemalige Theater-Aufsichtsratschef Andreas Ganninger. Rund 90 Bilder hat Koblitz mitgebracht, „ich weiß noch nicht, wie viele ich aufhängen kann“, erzählt er schmunzelnd. Auf jeden Fall sind viele Menschen auf den Bildern zu sehen, die interessieren ihn mehr als Landschaften oder Tiere. Zu jeder Aufnahme kann der Pensionär eine Geschichte erzählen, ungewöhnliche Episoden, die aber doch wieder sehr typisch für das jeweilige Land sind. Die findet er nicht an irgendwelchen Sehenswürdigkeiten, sondern abseits des Touristengetümmels.

Mutter und Tochter im Tempel

In einem indischen Tempel fotografierte er zum Beispiel Mutter und Tochter: Die Mutter säuberte eine Grabstelle – die Tochter machte mit dem Handy ein Selfie. Einen kleinen, aber feinen Bruch gibt es auch in dem Foto, das eine Feier mit indischen Frauen zeigt: In dieser festlichen Runde steht ein Mädchen mit einem XXL-Zauberwürfel, der wie ein Fremdkörper wirkt und die Aufnahme erst richtig interessant macht. In Japan fotografierte der Amerikaner eine alte Frau, die Seeigel aus dem Meer sammelte – eine sehr teure Delikatesse. Zwischen der Fischerin, Koblitz und deren japanischer Ehefrau Becky entwickelte sich ein so nettes Gespräch, dass der Amerikaner ihr sogar das Bild schenkte.

Von Sylvia Telge

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