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Stadt Wolfsburg Mehr Flexibilität: Scharoun Theater bietet neue Abo-Modelle an
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Mehr Flexibilität: Scharoun Theater Wolfsburg bietet neue Abo-Modelle an

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13:20 26.04.2021
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Wolfsburg

​Zukunftsorientiert und gleichzeitig gewappnet für möglicherweise noch länger andauernde Ungewissheiten in der Zukunft präsentiert sich das Scharoun Theater Wolfsburg: Zur nächsten Spielzeit wird das Abo-System komplett auf links gedreht. Dafür können Abonnenten ihr Programm sehr viel individueller zusammenstellen und flexibler buchen.

Es wird nur anstelle der bisherigen Angebote nur noch vier Wahl-Abos geben von der neuen Spielzeit an. Diese können die Abonnenten dann aber auch komplett selbst gestalten. Im Wahl-Abo S können aus 20 Stücken insgesamt fünf ausgewählt werden. Im Wahl-Abo M können sieben Aufführungen aus dem Programm gewählt werden (außer Sonderveranstaltungen und Sinfoniekonzerte).

Das Junge Wahl-Abo mit 17 Vorstellungen – sechs können ausgewählt werden

Im Wahl-Abo L sind es zehn Veranstaltungen für eine Person oder fünf für zwei Personen aus dem gesamten Programm, abgesehen von den Sonderveranstaltungen. Zudem gibt es das Junge Wahl-Abo, in dem aus 17 Vorstellungen sechs ausgewählt werden können.

charoun Theater Wolfsburg: Die Wahl-Abos bieten hohe Flexibilität, der feste Sitzplatz fällt allerdings dadurch weg.

Es ist alles neu. Wer mag, kann aber im Grunde alles beim Alten belassen. „An unserer Programmgestaltung hat sich grundsätzlich nichts verändert“, betont Intendant Dirk Lattemann. Daher kann man sich im Grunde mit dem großen Abo auch wieder sein Konzert-Abo zusammenstellen oder mit dem mittleren ein Schauspiel-Abo. Aus dem kleinen Abo lässt sich zum Beispiel das Sonnabend-Nachmittag-Abo oder das Komödien-Abo zusammenbauen.

Der feste Sitzplatz fällt allerdings durch die hohe Flexibilität weg. „Wer frühzeitig bucht, kann dann aber wahrscheinlich schon meistens auf dem selben Platz sitzen“, sagt Lattemann.

Dirk Lattemann: „Wir haben im vergangenen Jahr sehr viele Erfahrungen mit Umbuchungen sammeln können“

Der große Vorteil ist allerdings, dass man sich nicht gleich zum Beginn der Saison auf ein bestimmtes Programm festlegen muss. Die Vorstellungen lassen sich auch während der laufenden Saison buchen. Auch Umbuchungen sind möglich. „Wir haben im vergangenen Jahr sehr viele Erfahrungen mit Umbuchungen sammeln können“, erklärt der Intendant. Von daher sei das keine große Herausforderung mehr.

Die Umgestaltung der Abo-Struktur sei sowieso geplant gewesen, betont Dirk Lattemann. Die aktuellen Umstände durch die Pandemie hätten diesen Prozess nur beschleunigt. Niemand könne wissen, unter welchen Umständen Theater in den nächsten Monaten und selbst im nächsten Jahr stattfinden könne. Durch das flexible System können Abonnenten bei ausgefallenen Veranstaltungen einfach ohne Probleme nachbuchen.

Die Theaterring-Vorsitzende Dorothea Frenzel sieht in den Wahl-Abos die richtige Entscheidung für die Zukunft. „Der Trend geht doch immer mehr in Richtung individueller Gestaltung“, sagt sie. Die Wahl-Abos seien der richtige Weg, um vor allem auch jüngere Menschen anzusprechen.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein ist auch ein völlig neues Produkt entstanden. Von der nächsten Saison an gibt es die „Theatercard 25“. Mit dieser personalisierten Karte, die für eine Saison 25 Euro kostet, bekommt der Inhaber für eine Theaterkarte pro Veranstaltung eine Ermäßigung von 25 Prozent. Ausgenommen sind Vorstellungen des Jungen Theaters und Sonderveranstaltungen.

Mitglieder des Theaterrings erhalten nach wie vor zehn Prozent Ermäßigung auf den Erwerb eines Abonnements.