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Stadt Wolfsburg Lkw-Parkplatz im Heinenkamp soll doch kommen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Lkw-Parkplatz im Heinenkamp soll doch kommen
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00:19 02.03.2019
Zwischenlösung: Dieses Grundstück will die Stadt als Lkw-Parkplatz zur Verfügung stellen. Quelle: Matthias Leitzke (Archiv)
Wolfsburg

Verkehr und Haushalt waren am Dienstag Schwerpunkte im Strategie-Ausschuss. Die beste Nachricht überbrachte Thomas Krause von der Wolfsburg AG: Für das Problem der wild parkenden Lkws im Heinenkamp ist eine Lösung in Sicht, vorläufig.

Positive Entwicklung

Vorläufig heißt in diesem Fall für die nächsten fünf bis zehn Jahre – denn so lange wird es laut Oberbürgermeister Klaus Mohrs wegen des Bau- und Planungsrechts dauern, bis man auf Dauer Abhilfe schaffen kann. Erst einmal stellt die Stadt ein 26.000 Quadratmeter großes Grundstück mit Top-Lage im Heinenkamp für das Provisorium zur Verfügung: Hier sollen künftig Fernfahrer rasten, die zurzeit verbotenerweise an Straßen parken und ihre Notdurft auf den Grünstreifen verrichten (WAZ berichtete). „Ich bin erleichtert“, kommentierte Hattorfs Ortsbürgermeister Marco Meiners (FDP). „Eine sehr positive Entwicklung“, freute sich Peter Kassel aus Ehmen (CDU).

Betreiber und Investor weiter gesucht

Allerdings wird die Stadt nicht für die Herrichtung der Fläche und das Betreiben von Sanitäreinrichtung aufkommen. Investor und Betreiber sucht die Wob-AG. Drei Monate würden Verhandlungen mit Volkswagen und Ceva im Heinenkamp wohl noch dauern, so Krause. Während Mohrs von einem „zunehmenden Ärgernis“ für die Bürger spricht, betonte Krause, der Verkehr gehöre zur DNA des Wirtschaftsstandorts Wolfsburg und die Logistiker seien der Kitt, der die wirtschaftlichen Prozesse zusammenhält.

Autobahn-Ausbau als Chance

Auf lange Sicht sieht Krause den Autobahn-Lückenschluss Richtung Lüneburg und den sechsspurigen Ausbau der A39 als Chance auch für den Ausbau des Lärmschutzes. Kurzfristig müsse man möglichst mehrere dezentrale Logistik-Anlagen für Lkws schaffen, mittelfristig Gewerbeflächen weiterentwickeln – zum Beispiel in Warmenau Ost – und langfristig arbeiteten alle an einem zentralisierten Logistik-Leitsystem für Wolfsburg.

Sparpotential

An einem Verkehrskonzept soll jetzt auch die Verwaltung weiter arbeiten – das forderte der Ausschuss mit großer Mehrheit. Bis auf die AfD befürworteten zudem alle Fraktionen den Haushaltsplan, obwohl die Verwaltung nicht viel sparen kann. Das Problem: Externe Dienstleistungen, Gutachten und Honorare wurden zwar gestrichen (Sparpotential: 192.300 Euro), dafür wird aber der Breitband-Ausbau durch neue Auflagen teurer. Kleiner Trost: Auch die Fördersumme von Bund und Land steigt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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