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Stadt Wolfsburg Live in der Autostadt: Tausende Wolfsburger feiern Jan Josef Liefers
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Live in der Autostadt: Tausende Wolfsburger feiern Jan Josef Liefers
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15:00 25.08.2019
Pop mit intelligenten Texten: Jan Josef Liefers trat mit seiner Band „Radio Doria“ in der Autostadt auf. Quelle: Boris Baschin
Innenstadt

Einige Tausend Besucher kamen am Samstagabend in die Autostadt, um „Radio Doria“ zu sehen. Die Band um Schauspieler Jan Josef Liefers begeisterte mit deutschsprachiger Popmusik in rockigem Gewand. Der Abend brauchte ein bisschen, bis er so richtig in Fahrt war. Am Ende aber war es eine große Feier und jubelnder Applaus.

Jan Josef Liefers trat mit „Radio Doria“ in der Autostadt auf. Tausende Wolfsburger feierten ihn.

Bei „Radio Doria“ steht einer ganz klar im Mittelpunkt. Frontmann und Sänger Jan Josef Liefers hatte das Geschehen komplett im Griff und zeigte eine sehr gute Bühnenperformance. Wahrscheinlich waren einige Besucher auch nur gekommen, um den Mann zu sehen, der als Professor Dr. Börne im Münster-Tatort so bekannt geworden ist. Jedenfalls gab es vereinzelte „Börne, Börne“-Rufe immer wieder zu hören.

Pop mit intelligenten Texten

Es war dann auch überhaupt kein Problem, sondern eher noch erwünscht, dass Liefers viel erzählte zwischendurch über das, was ihn persönlich bewegt und die Situation in Syrien und sonstwo in der Welt. So plätscherte die erste halbe Stunde allerdings auch ein bisschen vor sich hin: Mit viel Erzählungen und solidem, handgemachten Pop mit intelligenten Texten.

Erst nach einer Weile, als sich alle Beteiligten auf der Bühne enger zusammenstellten und ein langes Set rein akustisch spielten, kam so richtig Stimmung auf. Das Publikum spürte sofort die intime Atmosphäre, die sich da auf der Bühne entwickelte und ließ sich schnell davon anstecken.

Das Publikum sang lautstark mit

Alle sangen und klatschten mit unter der Anleitung von Jan Josef Liefers, der die Stimmung sofort aufnahm und sie weiter ausbaute. Später wurde es dann wieder rockiger und das Publikum noch ausgelassener. Bei „Sehnsucht Nr. 7“ sang das Publikum lauthals den ganzen Song über den recht einfachen Refrain „Oh Oh Oh Oh Oh“. Liefers machte mitten im Lied noch einen Ausflug in „Swing Low, Sweet Charoit“ mit einem satten Bariton. Spätestens danach gab es kein Halten mehr.

Mit Zugaben dauerte der Abend fast zwei Stunden, in dem sich die Spielfreude der Musiker und die Stimmung des Publikums stetig steigerten. Am Ende gab es riesigen Applaus und einen strahlend lächelnden Jan Josef Liefers.

Auch „Kadebostany“ überzeugten

Ebenfalls poppig, aber mit völlig anderen Attitüden ging es am Vorabend zu. Die Schweizer Truppe „Kadebostany“ brachten viele experimentelle Einflüsse in ihre Musik ein und schufen so einen ganz eigenen Stil, den es wahrscheinlich wirklich nur in der von der Band selbst ausgerufenen Republik Kadebostan gibt.

Von Robert Stockamp

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