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Stadt Wolfsburg Kurz vorm 108. Geburtstag: Älteste Wolfsburgerin ist verstorben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kurz vorm 108. Geburtstag: Älteste Wolfsburgerin ist verstorben
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19:00 07.11.2019
Umringt von ihren Liebsten: Gertrude Schael hat auch ihre letzten Geburtstage immer gebührend gefeiert. Quelle: Britta Schulze/ Archiv
Stadtmitte

Fast wäre sie 108 Jahre alt geworden: Wolfsburgs älteste Bürgerin, Gertrud Schael, ist verstorben. „Ich war immer gesund, bin viel gereist und war in jeder Lebenslage glücklich. Das ist mein Rezept fürs hohe Alter“, hatte sie erst vor wenigen Jahren erklärt.

Noch mit über 100 Jahren hatte Schael es sich nicht nehmen lassen, mit dem Rollator – und wann immer es ging, mit Nichte Margot Hahn-Schael –, spazieren zu gehen. Es muss an der Gewohnheit liegen, denn in jedem Lebensalter ist Schael gern und viel gelaufen, hinter Autolenkrad oder Fahrradlenker hat sie sich nie gesetzt.

Lange gehörte sie zu den ältesten Wolfsburgern – und vom Leben und Trubel in der Stadt ließ sie sich auch im hohen Alter nicht fernhalten. Quelle: Archiv

Schael lief jeden Tag zu Fuß zur Arbeit

Zu Fuß ging es zum Beispiel regelmäßig den Arbeitsweg vom Hellwinkel bis zum Steimker Berg, wo die Neuland-Wohnungsbaugesellschaft in den 60er-Jahren ihre Büros hatte. Schael arbeitete damals in der Reparaturannahme. „Eine schöne Arbeit“, erinnerte sie sich anlässlich eines Geburtstages. Bei der Aufgabe bekam sie viel Aufmerksamkeit: Die Wolfsburgerin war dort die einzige Frau!

Familienbande: Mit Nichte Margot Hahn-Schael drehte Gertrud Schael viele Spazierrunden um den Schillerteich. Quelle: Sebastian Bisch

Doch Schael hat in ihrem langen Leben noch viel mehr getan und erlebt: 1911 in Gelsenkirchen geboren, verschlug der Zweite Weltkrieg sie nach Swinemünde, wo sie als Funkerin arbeitete. Nach dem Krieg ging sie nach Wolfsburg und arbeitete hier zunächst als Kindergärtnerin, bevor sie 1960 zur Neuland wechselte.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich so alt werde“

Obwohl sie ihre letzten Jahre im Seniorenheim verbrachte, blieb die Rentnerin lange fit und munter. „Mir tut nichts weh“, konnte sie zu ihrem 107. Geburtstag noch zufrieden feststellen. Und in diesem Stolz schwang auch Dankbarkeit mit: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so alt werde.“

Von Frederike Müller

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