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Stadt Wolfsburg Kunstmuseum sucht Objekte und ihre Geschichte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kunstmuseum sucht Objekte und ihre Geschichte
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15:52 26.07.2018
Ungewöhnliches Projekt im Kunstmuseum (v.l.): Ute Lefarth-Polland, Nathalie Stelmach und Ralf Beil (alle Kunstmuseum) sowie Laura Ludwig, Jan Stassen, Kira Krüger und Thomas Loos (alle Museum für Werte) suchen Objekte und ihre Geschichten.
Ungewöhnliches Projekt im Kunstmuseum (v.l.): Ute Lefarth-Polland, Nathalie Stelmach und Ralf Beil (alle Kunstmuseum) sowie Laura Ludwig, Jan Stassen, Kira Krüger und Thomas Loos (alle Museum für Werte) suchen Objekte und ihre Geschichten. Quelle: Kevin Nobs
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Stadtmitte

Es kann die Eintrittskarte für ein Konzert sein, ein Bleistift oder eine Autotür: Mit einfachen oder ganz ungewöhnlichen Dingen verbinden Menschen Erinnerungen. Erinnerungen, die wiederum für Werte stehen mögen. Diese Gegenstände und die zugehörigen Geschichten suchen das Wolfsburger Kunstmuseum und das Museum für Werte aus Berlin für eine Ausstellung, die es so in Wolfsburg noch nicht gegeben hat. Jeder darf sich einbringen.

Respekt, Freundschaft und Toleranz sind die drei Werte, auf die sich die beiden Museen beziehen möchten. „Wir suchen Objekte mit kurzen Anekdoten, in denen sich diese Werte wiederfinden sollen“, sagt Jan Stassen dem Berliner Museum.

Exponate erzählen von Freundschaft und Respekt

Vorangegangene Projekte des jungen Teams hätten eine beeindruckende Vielfalt an eingereichten Exponaten gehabt. Da steht eine Tasche in der Form eines Fisches, die eine Geschichte der Freundschaft erzählt. Bei einem Perlohrring geht es um Respekt – wenn in diesem Falle auch mangelnden.

Im Alltag fänden Werte zwar statt, auch in der Werbung oder Politik. Gesprächsthema seien sie aber viel zu selten, sagen die Berliner. Das wollen sie ändern. „Wir dachten gleich: Das Projekt passt gut zu uns“, sagt Christiane Heuwinkel vom Kunstmuseum. Direktor Ralf Beil hofft jetzt „auf viele Objekte in zahlreichen Formen“ für die Ausstellung.

Einsendungen zunächst per E-Mail ans Kunstmuseum Wolfsburg

Und das funktioniert so: Bis zum 31. August 2018 werden Interessierte vom Kind bis zum Senior gebeten, ihr Objekt und die zugehörige Geschichte per E-Mail an museumfuerwerte@kunstmuseum-wolfsburg.de zu senden. Der Beitrag sollte sich auf die Werte Respekt, Freundschaft oder Toleranz beziehen und recht kurz sein. Wichtig: Alle Beiträge werden anonymisiert! Nach der Ausstellung, die vom 19. Oktober bis 9. Dezember zu sehen ist, erhalten die Teilnehmer ihre Objekte zurück.

Von Kevin Nobs

26.07.2018
26.07.2018