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Stadt Wolfsburg Wegen Corona-Lockdown: Kunstmuseum sagt zwei geplante Ausstellungen ab
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Kunstmuseum Wolfsburg sagt wegen Corona und Lockdown zwei Austellungen ab

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16:03 26.11.2020
Wegen Corona-Lockdown: Das Kunstmuseum bleibt weiterhin geschlossen und sagt zwei geplante Ausstellungen bis auf Weiteres ab.
Wegen Corona-Lockdown: Das Kunstmuseum bleibt weiterhin geschlossen und sagt zwei geplante Ausstellungen bis auf Weiteres ab. Quelle: Boris Baschin
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Stadtmitte

Museen in ganz Deutschland bleiben wegen des verlängerten Lockdowns weiterhin dicht. Das Wolfsburger Kunstmuseum verschiebt deshalb außerdem „schweren Herzens“ zwei geplante Ausstellungen bis auf Weiteres. Dazu gehört die Ausstellung „Checkpoint. Grenzblicke aus Korea“, die eigentlich am 4. Dezember eröffnet werden sollte.

Das sei besonders bedauerlich, da das Wolfsburger Museum mit dieser Ausstellung eine Schau gezeigt hätte, die in enger Zusammenarbeit mit dem Koreanischen Kulturzentrum, der Kulturabteilung der koreanischen Botschaft sowie dem Real DMZ Projekt realisiert worden wäre. Die Schau war bereits in Paris zu sehen. „Uns liegt daher viel daran, diese Ausstellung zu einem anderen Zeitpunkt zu präsentieren“, sagt Pressesprecherin Katharina Derlin. Das Kunstmuseum informiere, wenn ein neues und verlässliches Datum feststehe.

Der Corona-Lockdown wirkt sich negativ auf die Planungen des Kunstmuseums aus

Außerdem sagt das Kunstmuseum die Ausstellung „Menschenbilder“, die eigentlich vom 12. Dezember bis 14. Februar 2021 laufen sollte, ab. „Wir hoffen darauf, diese Schau im kommenden oder übernächsten Jahr an anderer Stelle zeigen zu können“, so Derlin.

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Der Corona-Lockdown wirke sich negativ auf die Ausstellungsplanungen aus: Auf- und Abbau sowie Kunsttransporte ließen sich unter den derzeitigen Bedingungen nur unter Vorbehalt planen, erklärt das Kunstmuseum.

Es ist bedauerlich, dass auch Museen in der schwierigen Corona-Lage geschlossen bleiben müssen

Das Team um Direktor Andreas Beitin bedauert es sehr, dass auch Museen in dieser schwierigen Corona-Situation geschlossen bleiben müssen. „Wir waren in den vergangenen Monaten wie so viele andere Häuser sehr darum bemüht, alle für den Schutz unserer Besucher erforderlichen Maßnahmen wie Mund-Nase-Schutz, Sicherheitsabstand, Desinfektionsmöglichkeiten und limitierte Personenzahl einzuhalten“, sagt Katharina Derlin. Das werde man auch bei einer Wiedereröffnung „mit vollem Einsatz weiterhin verfolgen.“

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Von der Redaktion