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Stadt Wolfsburg Angelika Bucher zeigt ihre Arbeiten im Schloss Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Angelika Bucher zeigt ihre Arbeiten im Schloss Wolfsburg
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11:27 05.02.2019
„Retrospektive“: Im Schloss läuft eine Ausstellung mit Werken von Angelika Bucher (2.v.l.), Vertreter von Stadt und Kulturwerk gratulierten. Quelle: Foto: Boris Baschin
Nordstadt

Mit einem kleinen Festakt im Gartensaal wurde am Sonntag die Ausstellung „Retrospektive“ von Angelika Bucher im Wolfsburger Schloss eröffnet.

Kulturdezernent Dennis Weilmann würdigte in seiner Laudatio vor etwa 150 Gästen das Leben und Wirken der Sülfelder Grafikerin, Malerin und Leiterin der Kinderkunstschule „Mäusewerkstatt“. Bis zum 24. Februar wird im Gewölbekeller des Schlosses ein Querschnitt ihrer vielseitigen Kunst gezeigt.

Retrospektive zeigt Querschnitt aus 55 Jahren

Als das Kulturwerk mit der Idee für die Retrospektive im November auf Angelika Bucher zukam, war diese etwas überfragt, welche ihrer Arbeiten sie denn ausstellen solle. Zusammen mit Daniela Guntner, ihrer langjährigen Wegbegleiterin, suchte sie zunächst 120 Arbeiten aus. Diese reduzierten sie dann auf 60, tauschten einige Werke noch einmal aus und heraus kam ein Querschnitt aus 55 Jahren künstlerischem Schaffen.

Kleiner Festakt: Rund 150 Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung „Retrospektive“.

Große Bandbreite an Themen

Aus ihren Anfängen als Textildesignerin präsentiert sie Stoffe mit großen, floralen Mustern und fröhlichen Farben. In den Vitrinen befinden sich Lithografien und aufwendige Radierungen. Buchers Themen gehen vom Baum als Lebenssymbol bis hin zu sehr persönlichen Motiven, wie dem dunklen Nachtvogel, der entstand, als böse Vorahnungen und schließlich der Tod ihres Sohnes Sven sie künstlerisch fast vollkommen blockierten. „Ihr Werk verdient es, gewürdigt zu werden.“, beschrieb Monika Kiekenap-Wilhelm, Leiterin des Kulturwerks, die Idee zu dieser Retrospektive.

Glückwünsche

Viele Gäste, darunter auch Künstler Eimo Cremer, beglückwünschten Angelika Bucher zu ihrer gelungenen Ausstellung über ihr Lebenswerk. Wer ihre „Spritzigen Impressionen“ aus dem Jahr 2018 betrachtet, der ahnt, dass sie noch voller Ideen steckt. Die ehemalige Kunsterzieherin erfreut sich besonders an den Leistungen ihrer „Mäusekinder“, die sie teilweise bis zum Kunststudium begleitet. Auch ihre dreizehnjährige Enkelin Adia hat bei ihr zeichnen gelernt und möchte mal Designerin werden. Die sichtlich stolze Oma freute sich an diesem Eröffnungssonntag aber am meisten darüber, ihre Familie schon vor ihrem Geburtstag im April zu diesem fröhlichen Anlass um sich herum zu haben.

Angelika Bucher steht während der Retrospektive auch für Gespräche zur Verfügung. Infos gibt es beim Kulturwerk unter der Telefonnummer 05361/281581.

Von Stefanie M. Brakel

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