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Stadt Wolfsburg Klinikum: Proteste gegen Reform
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Klinikum: Proteste gegen Reform
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14:28 18.09.2015
„Aktive Mittagspause“: Zuletzt hatte es im Juni Proteste am Wolfsburger Klinikum gegeben. Diesmal wollen Mitarbeiter Luftballons steigen lassen. Quelle: Photowerk (bas)
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Unter anderem lassen sie Luftballons steigen und legen eine "aktive Mittagspause" ein.

„Stellvertretend für alle werden 15 Kollegen am Brandenburger Tor in Berlin an der zentralen Protestaktion teilnehmen“, kündigt Klinikumssprecher Thomas Helmke an. Insgesamt werden über 10.000 Krankenhausmitarbeiter aus der gesamten Bundesrepublik bei der Aktion erwartet. Aber auch in Wolfsburg soll ein Zeichen gesetzt werden: Die Mitarbeiter werden um 13 Uhr eine „Aktive Mittagspause“ einlegen. Unter dem Motto „Wir gehen in die Luft“ wollen sie vor dem Klinikum Luftballons steigen lassen, um auf die Unzulänglichkeiten der Reform hinzuweisen.

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„Das geplante Gesetz ist keine Reform, es verschlechtert unsere Situation, statt sie zu verbessern“, macht Klinikumsdirektor Wilken Köster deutlich. So würde der Versorgungszuschlag von 0,8 Prozent wegfallen und es gäbe Kürzungen bei der jährlichen Vergütungsanpassung. Auch für die in Niedersachsen bestehende Investitionslücke von 1,5 Milliarden Euro biete das Gesetz keine nachhaltige Lösung. Dabei sei es wichtig, einen Weg zu finden, der eine vollständige Finanzierung der Personal- und Sachkosten der Krankenhäuser sowie notwendiger Investitionen schafft, meint Köster: Nur so könne „eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit stationären Krankenhausleistungen“ sichergestellt werden.

kau

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