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Stadt Wolfsburg Klier-Neustart: Hoffnung für 6400 Mitarbeiter
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Klier-Neustart: Hoffnung für 6400 Mitarbeiter 

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09:17 08.04.2021
Foto: WAZ-Redakteur Carsten Bischof kommentiert die Zukunftspläne der Klier Hair Group.
Foto: WAZ-Redakteur Carsten Bischof kommentiert die Zukunftspläne der Klier Hair Group. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Die Gläubigerversammlung hat dem Insolvenzplan der Klier Hair Group zugestimmt. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingt, ist in Wahrheit der Befreiungsschlag für das Wolfsburger Unternehmen. In einem Insolvenzverfahren heißt das: Die Gläubiger glauben an eine sichere Zukunft für Deutschlands größte Friseurkette. Und sie geben dem Unternehmen Zeit, um sich wirtschaftlich neu aufzustellen. Das ist eine sehr gute Nachricht.

Aber es gibt auch eine Kehrseite: Im Zuge des Insolvenzverfahrens hat die Klier Hair Group 2100 Mitarbeiter verloren und muss 500 Filialen schließen. Was sich so nüchtern liest, hat eine große persönliche Bedeutung für 2100 Menschen und deren Familien. Und für 500 Standorte, an denen täglich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kunden begegnet sind und sich mit diesen ausgetauscht haben – das fällt jetzt weg.

Einer Pressemitteilung zufolge will die Klier-Geschäftsführung jetzt in Marken, neue Serviceangebote, Personalentwicklung und Digitalisierung investieren. Das ist eine große Verantwortung für die Führungsmannschaft und eine große Hoffnung für 6400 Mitarbeiter in 850 Salons. Dieser Verantwortung muss die Klier Hair Group nun gerecht werden.

Von Carsten Bischof