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Stadt Wolfsburg Kleber-Attacken: 14 beschädigte VW-Fahrzeuge und 30 000 Euro Schaden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kleber-Attacken: 14 beschädigte VW-Fahrzeuge und 30 000 Euro Schaden
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15:26 04.11.2019
Kleber-Attacken auf VW-Autos: Die Polizei hat 14 neue Fälle registriert. Quelle: Polizei Wolfsburg
Wolfsburg

Er gibt einfach keine Ruhe: Ein Unbekannter, der ganz offensichtlich ein Problem mit Volkswagen hat, bespritzte erneut am Wochenende 14 Fahrzeuge aus dem Konzern mit Sekundenkleber und richtete einen Schaden von 30 000 Euro ein. Obwohl der Täter seit fast zweienhalb Jahren sein Unwesen in der VW-Stadt treibt, hat die eigens eingerichtete Sonderkommission nach wie vor keine heiße Spur.

Täter operiert im gesamten Wolfsburger Stadtgebiet

Wie in den unzähligen Fällen davor operierte der Kleber-Mann im gesamten Stadtgebiet: In der Nacht zu Sonntag beschädigte er Autos in der Innenstadt, im Teichgarten und Vorsfelde. Genauer war in der Forellenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Hermann-Löns-Straße, Bromer Straße, Lüneburger Ring, Magdeburger Straße und Carl-Grete-Straße unterwegs. „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass es sich um ein und denselben Täter handelt“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Kleber-Attacke – eine Bildergalerie zu den aktuellen Fällen:

14 neue Fälle registrierte die Polizei am vergangenen Wochenende.

Offensichtlich besprüht der Täter die Fahrzeuge quasi im Vorbeigehen. Häufig sind deshalb die Autoseiten betroffen, aber auch Heck und Front hat der Unbekannte in manchen Fällen gewählt. Folgenden Volkswagen-Modelle hat der Täter diesmal ausgewählt: Touran, Caddy, Passat und Golf (zehn Mal). Die Tatzeit erstreckt sich auf den Bereich zwischen dem frühen Samstagabend und dem Sonntagmorgen. Der Schaden liegt im Einzelnen zwischen 1000 und 3000 Euro und beläuft sich insgesamt auf rund 30 000 Euro.

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Kleber-Attacken: Serie begannt im Frühjahr 2017

Für die betroffenen Autobesitzer sind die Kleberattacken sehr ärgerlich: In der Regel müssen ganze Autoteile neu lackiert werden. Über das Motiv des Täters kann nur spekuliert werden – nichts auszuschließen ist ein Hass gegen Volkswagen.

Die Serie begann im Frühjahr 2017. Seitdem treten in regelmäßigen Abständen neue Fälle auf – zuletzt Anfang Oktober in der Nordstadt. Insgesamt sind mittlerweile über 520 Autos betroffen und der Gesamtschaden beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro. Der Täter – so scheint es – geht sehr vorsichtig vor. Denn bisher haben sich zu keinem der Vorfälle nennenswerte Zeugenhinweise ergeben. Die Polizei bittet deshalb dringend um Mithilfe: Beobachtungen zu einzelnen Vorfällen oder zu sich auffällig verhaltenden Passanten bitte an die Polizeiwache unter Telefon 05361-46460, in dringenden Fällen stets per Notruf 110, melden.

Kleberattacken in Wolfsburg: Historie

Seit April 2017 werden in Wolfsburg Autos mit Kleber beschmiert. Weiterführende Links:

10.03.2019 Zeugen gesucht: Erneute Kleberattacke in Wolfsburg

09.01.2019: Es geht wieder los: Erneute Kleber-Attacken in Wolfsburg

21.11.2018: Kleber-Attacken auf VW-Autos: Schaden bei 1,5 Millionen Euro

03.10.2018: Warum kippt ein Unbekannter Klebstoff auf VW-Autos?

24.09.2018: Erneute Kleberattacken in Wolfsburg: Fünf Autos betroffen

15.09.2018:TV-Dreh zu Kleberattacken in der Innenstadt

09.09.2018: Serientäter beschmiert drei Autos in Stresemannstraße

08.09.2018: Serie reißt nicht ab: Erneute Kleberattacken in Wolfsburg

22.07.2018: Wolfsburg: Weitere Kleberattacken auf Autos

15.07.2018: Kleberattacken auf Autos in Wolfsburg gehen weiter

22.05.2018: Weitere 14 Autos in Wolfsburg mit Klebstoff beschädigt

17.04.2018: Täter schlug fast überall zu: Wolfsburg ist großflächig betroffen

15.04.2018: 30 Taten gemeldet: Erneute Klebstoff-Attacken auf Autos

10.03.2018: Wolfsburg: Neue Kleber-Attacken auf Autos

17.11.2017: Klebstoff-Schmierereien: Rätseln über das Motiv

16.11.2017: 26 neue Fälle: Jetzt schon fast 200 Autos mit Klebstoff beschmiert

26.10.2017: Autos mit Klebstoff beschmiert: Schon rund 100 Taten

10.05.2017: Sauerei: Zehn Autos mit Sekundenkleber beschmiert

Von Claudia Jeske

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